Elektromobilität: Ein zweites Leben für den Autoakku

Elektromobilität: Ein zweites Leben für den Autoakku

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Akku eines Chevrolet Volt

Die Autohersteller General Motors und Nissan suchen nach Möglichkeiten, Akkus weiterzuverwenden, wenn sie in Elektroautos ausgedient haben. Sie sollen als Speicher für Wind- und Solarstrom Stromausfälle abfedern oder nachts Ladestrom für Autos bereitstellen.

Akkus sind ein wichtiger Bestandteil von Elektroautos. Wenn sie für den Einsatz im Auto nicht mehr leistungsfähig genug sind, verfügen sie immer noch über genug Speicherkapazität, dass sie in anderen Bereichen noch angewandt werden können. Elektroautohersteller machen sich deshalb Gedanken über ein Akkuleben nach dem Auto.

Stromspeicher beim Energieversorger...

Der US-Konzern General Motors hat zusammen mit dem Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB eine Lösung entwickelt: Fünf bis zehn gebrauchte Akkus des GM-Hybridfahrzeugs Chevrolet Volt werden mit einem Wechselrichter ausgestattet und zu einem Stromspeicher zusammengefasst.

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Energieversorger sollen solche Speichersysteme nutzen, um Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind oder Sonne zwischenzuspeichern. 33 gebrauchte Akkus sollen laut GM ausreichen, um 50 Haushalte etwa vier Stunden lang mit Strom zu versorgen.

... oder in der Ladestation

Der japanische Autohersteller Nissan will die gebrauchten Akkus aus seinem Elektroauto Leaf in umweltfreundliche Ladestationen für Elektroautos integrieren: Die Stationen werden mit Solarstrom betrieben, der in den Akkus gespeichert wird. Diese sind so auch nachts betriebsbereit. Eine erste Anlage hat das Unternehmen kürzlich an seinem Hauptsitz in Yokohama in Betrieb genommen. Eine weitere entsteht auf dem Gelände des US-Hauptquartiers in Franklin im Bundesstaat Tennessee.

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