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Genfer Autosalon: VW Polo: Kleinwagen-Klassiker in schickem neuen Kleid

von Franz Rother

Kleinwagen sind in Krisenzeiten besonders stark gefragt. Zum richtigen Zeitpunkt kommt da die Neuauflage des populärsten Vertreters dieser Fahrzeugklasse: Der VW Polo der fünften Generation kommt Ende Juni in den Handel.

Die fünfte Generation des VW Polo Quelle: Volkswagen
So sieht er aus: die fünfte Generation des VW Polo Quelle: Volkswagen
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VWs Kleinwagen-Marktführer dürfte den europäischen Markt kräftig aufmischen – mit einem attraktiven Design im Stil des größeren Golf, einer üppigen Ausstattung und mit in der Version Blue Motion konkurrenzlos niedrigen Kraftstoffverbräuchen. Nur billiger wird er nicht: Die Preise für den neuen Polo werden im Schnitt vier Prozent über dem des Vorgängers liegen - das Auto ist ab 12.150 Euro zu haben.  

Einige wenige ausgewählte Journalisten durften schon vor einigen Wochen einen Blick auf den neuen Polo werfen, der jetzt auf dem Genfer Automobilsalon seine Weltpremiere erlebt. In der „Walhalla“, im vollverspiegelten Präsentationssaal des VW-Designzentrums in Wolfsburg, enthüllte VW-Chef Martin Winterkorn sein neues Lieblingskind -- den Polo der fünften Generation. Seit 1975 schon gibt es  diese Modellreihe, die nicht nur auf dem europäischen Markt eine feste Säule in der VW-Erfolgsgeschichte ist. Um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, wurde der Polo von Chefdesigner Walter de Silva komplett überarbeitet. „Design“, findet Winterkorn, „ist heute das Wichtigste überhaupt.“

Anleihen beim großen Bruder Golf

Scharfkantig ist die neue Front gezeichnet, dem großen Bruder Golf fast wie aus dem Gesicht geschnitten. Die Fensterlinie ist tief gezogen, die Gürtellinie steigt nach hinten hin stark an – der Polo scheint dadurch satt auf der Straße zu liegen. Mit einer Länge von 3,95 Metern übertrifft er den Vorgänger zwar nur um drei Zentimeter. Dafür ist der Innenraum spürbar gewachsen. Selbst im Fond sitzen Erwachsene bequem – mehr Auto, so der erste Eindruck, braucht kein Mensch.

Zumal auch die Ausstattung alles andere als karg ist. Die Materialien und die Verarbeitung sind Premium. Mit sattem Plopp fallen die Türen in die Schlösser, die Instrumente und Schalter sind mit Chromringen gefasst.  Der neue Polo ist wahrlich kein Verzichtauto. Auf Wunsch gibt es sogar Bixenon-Scheinwerfer und Rückfahr-Kamera, einen Parkassistenten oder ein Navigationssystem mit Touchscreen. Features, die man aus Passat und Phaeton kennt.

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 21.04.2009, 14:31 UhrAnonymer Benutzer: Martin Böhmer

    Das von vielen kritisierte Preisproblem ist kein reines VW-Problem !
    Alle Autos sind entschieden zu teuer ! in der Tat haben wir seit den vergangenen
    10 Jahren fast eine Preisverdoppelung erleben müssen. Vor allem in der Mittelklasse !
    bei Kleinwagen, wie beim Polo, der eigentlich kein Kleiner mehr ist, geht das aber noch. Hier
    sind es so um die 30 % Preissteigerung. Ein nackter Polo kostete schon zu DM-Zeiten um die
    20.000, heute halt um die 13.000. Dafür ist er aber erstklassig verarbeitet.
    Schade nur, dass der Neue so sehr dem Golf ähnelt. ich würde ihn gerne fahren, aber meine
    Frau findet ihn zu langweilig. Wohl zu Recht, da hat sich VW keine Design-Preis verdient.

  • 05.03.2009, 08:19 UhrAnonymer Benutzer: Barni

    Es ist schade das es bei VW keine Unterschiede im Design der Fahrzeuge gibt.
    Der Scirocco ist auf den ersten blick nur schwer vom Golf zu unterscheiden und nun sieht der Polo auch noch wie eine kleinere Kopie des Golf aus. Wirklich schade und langweilig!

  • 04.03.2009, 17:14 UhrAnonymer Benutzer: 19luna66

    Ein hübscher kleiner "Golf" aus Spanien. Wer ihn allerdings mit nur ein paar netten Extras (ist überhaupt ein Radio im basispreis mit drin?) bestellt, dürfte schnell locker bei 15000€ liegen.
    Es ist auch fraglich, ob ein Polo wirklich diese Premium-Qualität braucht.

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