Hybridautos: Toyota gegen Honda: Kampf der Ökos

Hybridautos: Toyota gegen Honda: Kampf der Ökos

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Toyota Prius: Das sparsamste Auto der Welt

Toyota bringt mit dem neuen Hybridmodell Prius das sparsamste Auto der Welt auf die Straße. Doch der Rivale Honda kommt dem Pionier gefährlich nah.

Cameron Diaz wagte den Tabubruch als Erste. Die Hollywood-Schauspielerin fuhr bei der Oscar-Verleihung 2006 mit einem neuen Öko-Auto vor, dem Toyota Prius, einem Mittelklassewagen, der von einem Hybrid aus Elektro- und Verbrennungsmotor angetrieben wird. Erlaubt waren bei der Veranstaltung aber nur meterlange Luxuskarossen. Ein Sicherheitsbeamter stoppte sie: "Das ist keine Limousine." Sie fauchte ihn an: "Ist es wohl" –- und fuhr durch. Bald ließen sich auch andere Hollywood-Größen mit dem neuen Prius blicken: Leonardo DiCaprio, George Clooney und Steven Spielberg gehörten dazu. Die Marketingstrategen von Toyota hatten ganze Arbeit geleistet: Der Prius verkaufte sich weltweit rund 1,3 Millionen Mal, mehr als jedes andere Hybridmodell.

Nun will Toyota erneut Maßstäbe setzen. Die dritte Generation des erfolgreichen Modells soll laut Katalog auf einer Strecke von 100 Kilometern nur 3,9 Liter Benzin verbrauchen.

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Toyota-Konkurrent Honda holt auf

Die Nachbesserung ist dringend nötig. Denn der kleinere japanische Konkurrent Honda holt mit seinem Hybridmodell mächtig auf: Die Zulassungszahlen des Honda Insight kletterten im April mit knapp 11.000 Exemplaren auf den ersten Platz der japanischen Zulassungsstatistik. Das schaffte bislang kein anderes Hybridfahrzeug. Dabei hatte Honda vom gleichnamigen Vorgängermodell nur rund 500 Stück verkauft. Grund für den Erfolg ist der Preiskampf, den Honda angezettelt hat: Der neue Insight ist für weniger als 20.000 Euro zu haben und damit deutlich billiger als der Prius mit rund 25.000 Euro.

Das Konzept der Rivalen ist ähnlich: Beim Prius wie beim Insight verpufft die Bremsenergie nicht als Wärme, sondern füttert die Batterien. Der Prius kann zudem rein elektrisch fahren, beim Insight unterstützt der Elektromotor lediglich den Benzinmotor. Beide sind zudem mit allerhand aufwendiger Technik ausgestattet. Ein Bildschirm etwa zeigt im Prius, wenn beim Bremsen die Batterien geladen werden und deren Ladezustand.

Der neue Prius-Antrieb fährt auf Knopfdruck hoch wie ein Computer: Nach wenigen Sekunden signalisiert der zentrale Monitor mit „Ready“, dass der 4,46 Meter lange Wagen startbereit ist. In der Mittelkonsole hat der neue Prius drei Knöpfe: einen, um rein elektrisch (EV) zu rollen, die anderen für besonders sparsame (Eco) oder sportliche Gangart (Power). Im Eco-Modus fährt der Prius elektrisch lautlos und sanft an. Spätestens nach zwei Kilometer Strecke oder einer Geschwindigkeit von über 45 Kilometern pro Stunde schaltet sich der Verbrennungsmotor hinzu.

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