Hyperloop-Teststrecke: Elon Musk bekommt Konkurrenz in Kalifornien

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Hyperloop-Teststrecke: Elon Musk bekommt Konkurrenz in Kalifornien

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Eine Konzeptzeichnung von Tesla Motors zeigt den Hyperloop. Das Projekt bekommt Konkurrenz.

Quelle:Golem

Schnell, schneller, Hyperloop: Für das futuristische Transportsystem wird eine Teststrecke in Kalifornien gebaut. Damit soll das System erprobt werden, das später einmal Menschen mit 1200 km/h von A nach B bringt.

Hyperloop Transportation Technologies hat nach einem Bericht des Technologie-Portals "Wired" den Vertrag mit den Landbesitzern in Kalifornien unterzeichnet, auf deren Boden die Teststrecke für die erste Hyperloop-Bahn errichtet werden soll. Sie wird etwa acht Kilometer lang sein und entlang der Interstate 5 gebaut werden.

Auf der Anlage sind allerdings aufgrund ihrer geringen Länge nur 320 km/h Spitzengeschwindigkeit möglich.

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Elon Musk, der das System 2013 vorstellte, aber nichts mit Hyperloop Transportation Technologies zu tun hat, kündigte an, seine eigene Teststrecke zu bauen, die gleich lang sein und vermutlich in Texas entstehen wird. Dort sollen Hyperloop-Designs getestet werden.

Die Röhre, in der 28 Passagiere in einer Kapsel in Schallgeschwindigkeit mit Hilfe der Magnetschwebebahntechnik transportiert werden, soll hohe Geschwindigkeiten durch eine Teilevakuierung erreichen, um die Reibung zu verringern.

Der Zeitplan von Hyperloop war von Anfang an ehrgeizig: Mitte 2014 sollte der Bau des ersten Prototyps beginnen, der Anfang 2015 fertig sein sollte. Im ersten Quartal 2015 wollte ihn Hyperloop Transportation Technologies vorführen. Das große Ziel sind aber keine kurzen Röhren, sondern eine Verbindung zwischen Los Angeles und San Francisco. Die Fahrt soll nur 35 Minuten dauern.

Teststrecke soll 100 Millionen US-Dollar kosten

Die Herausforderung bei höheren Geschwindigkeiten wird die Röhre sein, die extrem präzise gefertigt sein muss. Geringe Abweichungen könnten hier fatale Folgen haben, wenn der Hochgeschwindigkeitszug sie passiert. Außerdem muss das Teilvakuum gehalten werden - weil nur so die Geschwindigkeit überhaupt erreicht werden kann. Ein Leck könnte fatale Folgen haben. Ein geringer Fehler auf der gesamten Strecke könnte schon erhebliche Konsequenzen haben, was das System sehr anfällig machen könnte.

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Die Teststrecke soll nach Informationen von "Wired" etwa 100 Millionen US-Dollar kosten, die im Rahmen eines Börsengangs eingesammelt werden sollen. Eine Röhre zwischen Los Angeles und San Francisco (640 km) würde demzufolge hochgerechnet etwa 8 Milliarden US-Dollar kosten.

Das wäre immer noch erheblich günstiger als das, was der Staat plant: Eine Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke, die die beiden Städte verbindet, soll 67,6 Milliarden US-Dollar kosten.

Dieser Artikel ist zuerst auf golem.de erschienen.

Quelle:  Golem
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