IAA Nutzfahrzeuge: Weltgrößte Nutzfahrzeug-Messe bleibt Hannover treu

IAA Nutzfahrzeuge: Weltgrößte Nutzfahrzeug-Messe bleibt Hannover treu

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Die 63. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover öffnet am 23. September ihre Pforten für Besucher

von Franz W. Rother

Laut VDA-Präsident Wissmann ist ein Wechsel des Standorts kein Thema mehr. Seitens der Aussteller verzeichnet die IAA Nutzfahrzeuge eine Rekordbeteiligung nach dem Krisenjahr 2009.

Das Schlimmste scheint überstanden: Mit einer Rekordbeteiligung von 1748 Ausstellern aus 42 Ländern und 272 Weltneuheiten versuchen die Hersteller von Lkws und Bussen auf der 63. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (23. bis 30. September) wieder an gute Zeiten anzuknüpfen. Im vergangenen Jahr waren wegen der Wirtschaftskrise nahezu alle Nutzfahrzeugmessen weltweit abgesagt worden. Nach Absatzeinbrüchen um bis zu 50 Prozent hatten die Fahrzeughersteller anderes zu tun, als ihre neuen Produkte einem staunenden Publikum vorzuführen. Doch inzwischen hat sich der Weltmarkt wieder ein wenig erholt, weicht die depressive Stimmung in den Vorstandsetagen einem vorsichtigen Optimismus. Entsprechend gut waren deshalb die Buchungen für Hannover, berichtet VDA-Präsident Matthias Wissmann im Gespräch mit wiwo.de. „Die IAA hat sich trotz Krise als äußerst stabil erwiesen und ihre Position als weltweite Leitmesse weiter ausgebaut.“

Eine Verlegung des Messestandorts sei auch deshalb kein Thema mehr. Vor einigen Jahren hatte es im Verband der Automobilindustrie (VDA) Überlegungen gegeben, die Messe nach Berlin, München oder Köln zu verlegen. „Wir werden Hannover die Treue halten“, bekräftigte Wissmann die Entscheidung, mit der IAA Nutzfahrzeuge in Niedersachsen zu bleiben. Die Messegesellschaft komme dem VDA als Veranstalter in vielerlei Beziehung entgegen, die Bedingungen für die Aussteller seien beinahe perfekt. „Da gibt es keinen Grund, an irgendetwas zu rütteln.“

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China und Indien mit großem Auftritt

Erfreut zeigte sich Wissmann auch über das wachsende Interesse chinesischer und indischer Aussteller an der Veranstaltung. Die Anmeldezahlen aus China seien im Vergleich zur vorangegangenen Messe 2008 um rund 50 Prozent gestiegen. Mit 117 Ausstellern stelle das Reich der Mitte die zweitgrößte Gruppe unter den ausländischen Anbietern. 56 Prozent der Aussteller haben in diesem Jahr ihren Firmensitz außerhalb Deutschlands. Spitzenreiter der ausländischen Aussteller ist die Türkei mit 136 Ausstellern.

„Effizient, flexibel, zukunftssicher“ lautet das Motto der Messe. Zu sehen sind eine ganze Reihe von neuen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, neuen effizienteren Motoren und auch neuen Designs zu sehen sein, die die Effizienz und Umweltfreundlichkeit des Gütertransports noch einmal verbessern sollen.

So zeigt Mercedes beispielsweise mit dem Vito E-CELL den ersten batterie-elektrischen Transporter für emissionsfreie Auslieferungen von Waren in Innenstädten. Das Fahrzeug kommt dank einer Lithium-Ionen-Batterie auf eine Reichweite von 130 Kilometern. Da der Akku im Boden des Wagens untergebracht ist, bleibt der Vito ein vollwertiger Transporter mit einer Nutzlast von 900 Kilo. Das  ist mehr als nur ein Denkspiel: Eine Kleinserienproduktion von 100 Fahrzeugen ist kürzlich gestartet. Für 2011 ist im spanischen Werk in Vitoria eine Produktion von 2000 Fahrzeugen geplant. 

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