
Citroen Berlingo, Renault Kangoo, VW Caddy und Touran: Die Kastenwagen sind vor allem bei Familien mit Kindern beliebt, weil sie genug Platz für Eltern, Kinder, Gepäck, Fahrräder und Spielsachen bieten. Doch die halb liebevoll, halb abschätzig „Pampersbomber“ genannten Autos sind in Preisregionen gelandet, die sich viele Familien nicht mehr leisten können oder wollen. Der Marktführer VW Touran kostet etwa knapp 22.000 Euro – wohl gemerkt in der Basisversion. Auch der Kangoo (ab 15.200 Euro) Berlingo (ab knapp 17.000 Euro), und der VW Caddy (ab 17.300 Euro) sind keine Billigheimer.
Bild: dpaKlein, aber fein
Volkswagen zeigt auf seinem Messestand auf der North American International Auto Show in Detroit die Kleinwagen der Zukunft. Immerhin belegen Kleinwagen in der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamt 2011 Platz zwei unter den neu zugelassenen Automodellen. Mehr als eine halbe Million Fahrzeuge dieser Klasse meldeten die Deutschen in dieser Zeit neu an. WirtschaftsWoche Online wirft einen Blick auf die neusten Modelle.
Bild: PressebildVW Up!
So gilt der VW Up!, der im Dezember 2011 auf den deutschen Markt gekommen ist, als Nachfolger des VW Fox. Der Zweitürer ist schon ab 9.850 Euro zu haben und soll ab Frühjahr auch europaweit erhältlich sein.
Bild: dapdPeugeot
Ab 9.650 Euro ist ab März der neue Peugeot 107 erhältlich. Der 68PS-Flitzer verbraucht 4,3 Liter auf 100 Kilometern.
Bild: PressebildPeugeot 208
Eine Schrumpfkur hat der Peugeot 208 erlebt. Kürzer, leichter und damit auch sparsamer als seine Vorgänger startet das neue Modell im Frühjahr.
Bild: obsAudi A1
Im ersten vollen Absatzjahr des A1 lieferte Audi rund 118.200 Modelle des Premium-Kleinwagens aus – zum überwiegenden Teil in Europa. Im zweiten Halbjahr 2012 wird Audi den A1 quattro einführen. Die auf 333 Exemplare limitierte Baureihe, rangiert jedoch schon im Segment der Kompaktklassen-Fahrzeuge
Bild: dapdSuzuki Swift Sport
Auf Sportlichkeit im Kleinwagensegment setzt Suzuki. Seinen neuen Swift Sport präsentierte der japanische Autobauer auf der Belgium Auto Show, wo es derzeit neben Detroit ebenfalls heiß her geht.
Bild: dapdFiat Panda
Formel1-Pilot Felipe Massa posiert am 9. Januar vor einem Fiat Panda. Die neue Panda-Version, ist um ein paar Zentimeter gegenüber ihren Vorgängern gewachsen und besticht durch ein großzügigeres Platzangebot.
Bild: REUTERSSmart for-us
Der Kult-Kleinwagen-Hersteller Smart stellt auf der amerikanischen Automesse seine Studie Smart for-us vor. Er wartet mit 75 PS und einem Design auf, das die amerikanischen Käufer ansprechen soll.
Bild: APSmart Fortwo Electric Drive
Für 24.000 Euro soll ab Mitte 2012 der Smart Fortwo Electric Drive erhältlich sein, der ebenfalls mit 75 PS ausgestattet ist. Damit will der kleine Elektroflitzer eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erreichen.
Bild: REUTERSTata Nano
Klein und günstig bietet der indische Autohersteller Tata seinen Nano (Bild) schon seit 2008 an. Auf der Detroiter Automesse präsentiert Tata seinen Emo, ein kleines, günstiges Elektro-Auto, das um die 15.700 Euro kosten soll.
Klein, aber fein
Volkswagen zeigt auf seinem Messestand auf der North American International Auto Show in Detroit die Kleinwagen der Zukunft. Immerhin belegen Kleinwagen in der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamt 2011 Platz zwei unter den neu zugelassenen Automodellen. Mehr als eine halbe Million Fahrzeuge dieser Klasse meldeten die Deutschen in dieser Zeit neu an. WirtschaftsWoche Online wirft einen Blick auf die neusten Modelle.
Solide Motorisierung - aber keine Klimaanlage
Dacia, die rumänische Billigtochter des französischen Autoherstellers Renault hat sich vorgenommen, den Markt der praktischen Kastenwagen aufzumischen. Nach dem Lodgy mit konventionellen Türen und sieben Sitzen für knapp 10.000 Euro, legt Dacia nach und bietet den Dokker an. Er ist mit 4,36 Meter 14 Zentimeter kürzer als der Lodgy, hat Schiebetüren (rechts Serie und links ab der Ausstattung Ambiance) und fünf Sitzplätze. Dafür kostet er noch einmal weniger, ab Ende des Jahres ist er ab 8.990 Euro zu haben – halb so viel wie ein VW Touran. Der Dokker hat enormen Stauraum, 800 Liter sind es, wenn die Rücksitzbank umgeklappt ist wächst der Kofferraum auf 3000 Liter an. Unter der Haube finden sich nicht die allerneuesten aber durchaus soliden Renault-Motoren. Die Basisversion verfügt über einen 83 PS-Benziner, zudem gibt es einen 115 PS-Benziner und zwei Diesel mit 75 und 90 PS.
Das sind keine Motorisierungen, die jemanden vom Hocker reisen, aber um von A nach B zu kommen reicht es allemal aus. Und der Dokker sieht zumindest so gut aus, dass man sich auf dem Ikea- oder Baumarkt-Parkplatz nicht schämen muss.
Ob die Basisversion tatsächlich häufig verkauft wird, kann man zwar bezweifeln. Denn in der Basisversion ist eine Klimaanlage auch für Geld und gute Worte nicht zu bekommen. Eine moderne Multi-Media-Anlage gibt es erst in der besten aller Ausstattungen, der Laureate für 430 Euro. Doch solche Ausstattungen kosten bei anderen Hersteller noch mehr.
Unterm Strich erhält man für vergleichsweise wenig Geld ein Auto mit viel Stauraum, Airbags und dem Schleuderschutz ESP zu einem moderaten Preis.















