Luxus-Autos: Geschlossen gedrosselt: Bugatti Veyron Grand Sport

Luxus-Autos: Geschlossen gedrosselt: Bugatti Veyron Grand Sport

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Nun auch offen zu haben: Bugatti baut den Veyron in einer auf 150 Exemplare begrenzten Roadster-Kleinserie

In Kalifornien wurde der neue Bugatti Veyron Grand Sport vorgestellt. Schnell fahren kann man im Sonnenstaat damit jedoch nicht. Eine Rundfahrt mit dem teuersten Straßensportwagen der Welt.

Von den 1001 PS können wir 990 nicht gebrauchen. In Schrittgeschwindigkeit bewegen wir uns auf die Pforte des Pebble Beach Resort zu. Und doch kommen wir schneller voran als alle anderen. Die Sicherheitsleute an der Zufahrt zum legendären kalifornischen Hotel stoppen jedes Auto. Uns nicht. Der Wachmann deutet einen Salut an und gibt den Weg frei. „Das ist eines der Privilegien dieses Autos“, sagt mein Beifahrer Pierre-Henri und grinst zufrieden. Wir sitzen in einem Bugatti Veyron, dem teuersten Seriensportwagen der Welt. Preis: ab 1,1 Millionen Euro – netto. Wer einen haben will, wartet so lange wie Eltern auf die Geburt ihres Kindes: rund neun Monate. Für die Summe und ganz ohne Verzug stehen in Kalifornien dank der gefallenen Grundstückspreise und des schwachen Dollar nette Villen mit Meerblick zum Verkauf – jedoch keine, die so viel beachtet würde wie diese Villa auf Rädern. Auch wenn Ende August im Pebble Beach Resort bei der Auktion beim Concours d’Elegance der 1937 Bugatti 57SC Atalante Coupé für 4.903.200 Euro an einen Engländer verkauft wird, auch der nur fast ein Fünftel so teure Neuwagen bekommt Aufmerksamkeit. Vor allem das neue Modell, der Bugatti Veyron Grand Sport mit offenem Dach, der erst im März 2009 an die ersten Kunden ausgeliefert wird und hier am 18. Loch des legendären Golfplatzes vorgestellt wird.

Probefahrt für 8000 Euro

Mein Begleiter Pierre-Henri Raphanel, der mich bei einer Ausfahrt begleiten wird, hat eine lange Karriere als Rennfahrer hinter sich. Der drahtige, dunkelhaarige Franzose ist nun „Pilote officiel“ bei der französischen Traditionsmarke, legendär für ihre Grand-Prix-Siege in den Zwanziger- und Dreißigerjahren. Wir haben uns vorm Haupteingang der Luxusherberge „The Lodge at Pebble Beach“ zur Testfahrt getroffen. Ein Privileg, eine Stunde Fahrt durchs Elsass mit einem Veyron wurde bei einer Internet-Auktion schon für mehr als 8000 Euro versteigert. Ich nähere mich der niedrigen Karosse. Von oben wirkt der Veyron wie ein Projektil aus Kohlenstofffasern, Aluminium und Titan. Von vorn blickt er angenehm freundlich, im Rückspiegel möchte er nicht so aggressiv wirken wie vielleicht ein Lamborghini Murcielago, der sehr böse guckt.

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