Unfall in Japan: Luxus-Ausflug endete in Massenkarambolage

Unfall in Japan: Luxus-Ausflug endete in Massenkarambolage

, aktualisiert 05. Dezember 2011, 15:19 Uhr
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Chugoku-Highway in Shimonoseki, Japan: 14 Autos wurden bei einer Massenkarambolage stark beschädigt, darunter 8 Ferraris, 3 Mercedes-Benzes und ein Lamborghini.

Quelle:Handelsblatt Online

Es ist der vermutlich teuerste Autounfall in der Geschichte Japans: Acht Ferraris, ein Lamborghini und drei Mercedes-Benz zählten zu den Fahrzeugen, die in eine Massenkarambolage verwickelt waren.

Tokio/DüssseldorfEs ist der vermutlich teuerste Autounfall in der Geschichte Japans: Acht Ferraris, ein Lamborghini und drei Mercedes-Benz zählten zu den Fahrzeugen, die in eine Massenkarambolage auf einer Autobahn im Süden der japanischen Hauptinsel Honshu verwickelt waren. Im Fernsehen waren Bilder zu sehen, auf denen die zerquetschten Luxuskarossen im Wert von knapp drei Millionen Euro zu sehen waren. Vor allem die rote Farbe der Ferrari-Wracks stach hervor.

Nach Polizeiangaben waren am Sonntag auf regennasser Fahrbahn insgesamt 20 Luxusautos in einem Konvoi unterwegs, als der Fahrer des ersten Wagens die Kontrolle verlor. "Ich habe so etwas noch nie gesehen", sagte Autobahnpolizist Eiichiro Kamitani. "Ferraris fahren selten in so großer Anzahl." . Ursache der Massenkarambolage sei offenbar ein missglückter Spurwechsel gewesen, teilte die Polizei in der Präfektur Yamaguchi mit.

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Einem Augenzeugen zufolge waren die Fahrzeuge mit bis zu 160 Stundenkilometern auf der Straße unterwegs, wo eine Geschwindigkeitsbegrenzung lediglich die Hälfte zuließ. Einem weiteren Zeugen zufolge krachte das vorausfahrende Auto in eine Leitplanke, die hinterherfahrenden Wagen konnten laut Polizei offenbar nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Die Fahrer waren nach Angaben der Agentur Bloomberg zwischen 37 und 60 Jahren alt. Dem 60-jährigen mutmaßlichen Verursacher des Crashs drohen nach Polizeiangaben bis zu drei Monate Gefängnis oder eine Geldstrafe von 100.000 Yen, rund (1.000 Euro). Die Autobahn musste für sechs Stunden gesperrt werden. Fünf Männer und fünf Frauen erlitten leichte Verletzungen.

Auch zwei Toyota waren in den Unfall verwickelt - sie zählten aber offensichtlich nicht zu dem Konvoi. Ferrari verkaufte im vergangenen Jahr 493 Autos in Japan, 2009 waren es 548 gewesen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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