
Der VW eT! ist kein Außerirdischer, auch wenn dem einen oder anderen Beobachter seine Fähigkeiten durchaus außerirdisch vorkommen. Der Wagen folgt dem Zusteller auf dem Weg von Haus zu Haus in Schrittgeschwindigkeit oder kommt auf Anforderung sogar per iPhone. Eine Video- und eine Infrarotkamera verhindern Kollisionen.
Bild: PressebildDARPA Grand Challenge
Seinen Ursprung hat der Wettbewerb für unbemannte Fahrzeuge in den USA. Im Jahre 2004 gingen die ersten Teams an den Start, um ein Preisgeld von einer Million US-Dollar zu gewinnen. Das US-Verteidigungsministerium sponsort die Rallye, um die Entwicklung autonom fahrender Fahrzeuge zu fördern.
Bild: PressebildKommandozentrale
In der Kommandozentrale sitzen die Mitglieder der Teams, die sich zunächst durch Qualifizierungsrunden gekämpft haben um sich dann im "Final Event" um das Preisgeld zu bemühen.
Bild: PressebildGrand Challenge 2004 und 2005
Am 13.03.2004 und vom 08.-09.10.2005 war die Mojave Wüste in Nevada Schauplatz für die DARPA Rallye und zog viele Besucher an. Doch auf den Zieleinlauf der Roboterautos warteten sie 2004 vergeblich...
Bild: PressebildSiegerloser Start
Im ersten Jahr der DARPA Rallye konnte keines der angetretenen Teams den Anforderungen gerecht werden. Für eine Million US-Dollar sollte der Sieger 150 Meilen (241,4 km) innerhalb von 10 Stunden abfahren. Das
erfolgreichste Fahrzeug kam jedoch nur 11,9 km weit.
Bild: PressebildSieger 2005
Im Jahre 2005 konnte sich das Team der Stanford University mit seinem autonomen VW Touareg gegen 195 gegnerische Teams durchsetzen. In 6 Stunden, 53 Minuten und 58 Sekunden legte der Wagen 212,76 km zurück
und gewann das Preisgeld von 2 Millionen US-Dollar.
Bild: PressebildGrand Challenge 2007
2007 änderten sich die Wettbewerbsregeln, sowie die Route der DARPA Rallye. So führte die Strecke nicht mehr durch die kalifornische Wüste, sondern durch das Gebiet einer verlassenen Kaserne. Für das stattliche Preisgeld von rund 2 Millionen US-Dollar mussten die Teams mit ihren autonomen Fahrzeugen einen 60 Meilen langen, in drei Missionen geteilten Parcours innerhalb von sechs Stunden befahren. Dabei sollten diesmal auch Verkehrsregeln beachtet werden.
Bild: PressebildTeam AnnieWay
Auch zwei deutsche Teams waren bei der dritten Grand Challenge, im Jahre 2007 dabei. Die Mannschaft aus Karlsruhe trat mit dem Namen AnnieWay an.
Bild: PressebildTeam CarOLO
Die zweiten deutschen Wettbewerber, das Team CarOLO kam aus Braunschweig nach Kalifornien.
Bild: PressebildSieger 2007
Sieger der DARPA Grand Challenge 2007 war das Team Tartan. Es gewann ein Preisgeld von 3,5 Millionen US-Dollar.
DARPA Grand Challenge
Seinen Ursprung hat der Wettbewerb für unbemannte Fahrzeuge in den USA. Im Jahre 2004 gingen die ersten Teams an den Start, um ein Preisgeld von einer Million US-Dollar zu gewinnen. Das US-Verteidigungsministerium sponsort die Rallye, um die Entwicklung autonom fahrender Fahrzeuge zu fördern.
Im Potsdamer Design Center zeigte VW diese Woche das Konzept-Auto, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig entwickelt wurde.
Keine Frage der Technik, sondern der Verantwortung
Mit dem Kult-Post-Mobil aus den 60er, liebevoll Fridolin genannt, hat der Lieferwagen eT! nur noch wenig gemeinsam. Der eT! ist ein rein elektrisch angetriebenes Forschungsfahrzeug, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wurde. Es soll zeigen, was derzeit im gewerblichen Bereich technisch machbar ist. Der Wagen fährt auf Befehl teilautomatisch hinter dem Zusteller auf der Straße her und erspart dem Fahrer unnötige Laufwege. Das Einsteigen ist auch von der rechten Fahrzeugseite aus möglich und vom Beifahrersitz aus lässt sich das Lieferauto ebenfalls steuern.
Alles nur Zukunftsmusik? „Autonomes Fahren ist weniger eine technische Herausforderung als eine Frage der Verantwortung und der Haftung im Fall eines Unfalls“, sagte Volkswagens Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg.
- Seite 1: Fahren auf Zuruf
- Seite 2: Noch in der Testphase















