Autobauer: BMW-Museum: Des Markentempels zweiter Teil

Autobauer: BMW-Museum: Des Markentempels zweiter Teil

Bild vergrößern

Das wiedereröffnete BMW Museum in München

Am 21. Juni öffnet das rundum erneuerte BMW-Museum seine Pforten für die Öffentlichkeit. Besucher bietet das Museum neue Architektur, fünf mal mehr Fläche und doppelt so viele Exponate. WirtschaftsWoche-Redakteur Thomas Katzensteiner warf vorab einen Blick auf BMWs "Straßen und Plätze im umbauten Raum".

Hektik prägt die letzten Tage vor der offiziellen Neueröffnung des Traditionsbaus schräg gegenüber der BMW-Welt. Die letzten Exponate werden noch in ihre endgültige Position geschoben. Handwerker legen noch ein letztes mal Hand an die insgesamt sieben so genannten Themenhäuser, durch die hier künftig die Besucher schlendern sollen.

Rund 120 Autos und Motorräder werden in dem Baukomplex zu sehen sein, obwohl sich rein äußerlich fast nichts geändert hat. Noch immer ist ein silbern schimmernder Rundbau, die "Schüssel“, das Wahrzeichen des BMW-Museums. Weil dort aber nicht mehr genug Platz war und die bisher 60 Exponate zu dicht gedrängt standen, wichen die Münchner zusätzlich in einen anliegenden Flachbau aus.

Anzeige

"Das Areal steht unter Denkmalschutz, wir hätten also nach Außen nicht beliebig expandieren können“, erklärt Museumsleiter Ralf Rodepeter. Innen soll auf nunmehr 5000 statt bisher 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche dennoch die ursprüngliche Museumsidee weiterleben, nämlich "Straßen und Plätze im umbauten Raum“, wie Rodepeter das Konzept beschreibt.

Schlendern statt chronologischer Aufbau

Der weg über die Rampe ins Innere der Schüssel ist mit Bitumen asphaltiert, die Themenhäuser werden durch beleuchtete Kuben stilisiert. Bewusst verzichtet hat das Unternehmen auf einen historischen, chronologischen Aufbau der Ausstellung. Stattdessen sollen die Besucher, die häufig von der BMW-Welt herübergeschlendert kommen werden, ihren Weg durch die Themen Design, Technik, Geschichte, Motorsport, Baureihe und Marke finden.

Insgesamt 80 Millionen Euro hat BMW investiert, um den alten Bau wieder aufleben zu lassen und mit neuen Exponaten zu füllen.  Zu den schwer zu beschaffenden Stücken gehört auch das  Lieblingsexponat von Museumsleiter Rodepeter: Ein zwar altes, aber heute wieder überaus zeitgemäßes Fahrzeug.

Das älteste erhaltene Konzeptfahrzeug der Marke stammt aus den 50er Jahren, ein Kleinwagen mit Aluminiumkarosserie, Frontantrieb und Motorradmotor, der intern aber das Rennen gegen die spätere BMW-Isetta verlor. "Das Auto sollte damals eigentlich verschrottet werden“, erzählt Rodepeter, "aber Gott sei Dank hat der damalige schwedische BMW-Importeur das Auto mitgenommen. Jetzt haben wir es als Leihgabe zurückbekommen.“

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%