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Automobilbranche: Roboter an der Werkbank

von Benjamin Reuter

In keiner anderen Branche sind mehr Roboter im Einsatz als in der Automobilindustrie. Sie lackieren, schweißen und montieren die Fahrzeuge. Bald sollen sie dort auch mit Menschen zusammenarbeiten können.

Ein Mitarbeiter des Quelle: dpa
Ein Mitarbeiter des Maschinenbauers Kuka kontrolliert einen Roboter vom Typ Titan. Quelle: dpa

Zwar lässt in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens das Roboterzeitalter noch auf sich warten. In der Industrie haben die mechanischen Helfer ihren Siegenzug aber längst angetreten. Für den Bau von Solarzellen sind sie genau so unverzichtbar wie in der Medizin. So werden sie zum Beispiel bei Prostataoperationen eingesetzt und erhöhen die Präzision der Chirurgen. Weltweit arbeiten knapp 7000 solcher mechanischen Ärzte in Op-Sälen.

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Aber nirgends sind Roboter laut Thilo Brodtmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Robotik und Automation (VDMA), so präsent wie in der Automobilindustrie. „Auf breiter Front werden sie dort im Bereich der Lackierung eingesetzt, sie schweißen und montieren die Fahrzeuge", sagt Brodtmann.

General Motors als Vorreiter

Die ersten Roboter tauchten 1962 in den Fabriken von General Motors auf, um heiße Spritzgussteile zu greifen und zu verteilen. Als in den siebziger Jahren die Zahl der verschiedenen Auto-Modelle weiter zunahm, hielten die Automaten nach und nach auch in anderen Fertigungsbereichen Einzug. Aber selbst Anfang der 80er waren in Deutschland gerade einmal 1200 Industrieroboter im Einsatz. In den meisten Bereichen der Automobilproduktion war es damals noch günstiger, Menschen einzusetzen oder die Fertigungsprozesse waren zu kompliziert für die Maschinen.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 29.05.2011, 22:02 UhrAnonymer Benutzer: mathias

    @MV
    Sie betreiben AbM für sich selbst.
    Finanziert mit staatl. Zuschüssen aus Steuern !

    GUTE TAT ihrer Arbeit:"erhöht die durschnittlicheProduktivität/Mann"

    Anders gesagt,wo gestern 10 Mitarbeiter benötigt, erledigen heute
    2 Mitarbeiter noch mehr!!!!

    Sie sind entweder Naiv oder wollen nicht begreifen, was der
    Fortschritt mit sich bringt!
    Sie sind auch nicht für den "MiSSbRAUCH" verantwortlich???

    in den 70ern sprch man von: Erleichterung für die Arbeitnehmer

    Heute sagt man auch: was wäre Deutschland ohne "Adolf"
    Nun der deutsche Papst könnte ihn auch einen Heiligensch.aufsetzte

    Wer hat schon Millionen auf den Weg zum "Herrn" gebracht !

  • 29.05.2011, 21:20 UhrAnonymer Benutzer: MV

    @mathias

    Also ich bin ingenieur für Prozessautomatisierung und Steuerzahler - und ich finanziere nicht meine eigene Entlassung.

    Frage: War es falsch, die Technik an einem gewissen Punkt nicht "einzufrieren", damit z.b. die Lochkartenlocherinnen nicht arbeitslos werden mussten? Oder die Schwertfeger? Oder die Hufschmiede? Dummerweise hätten dann die industrieelektroniker von heute allesamt keine Arbeit - aber so als Hufschmied müssten sie ja auch nicht unbedingt am Hungertuch nagen.

    Automatisierung schafft keinen einzigen Arbeitslosen, sondern verändert lediglich die berufsanforderungen und erhöht die durchschnittliche Produktivität pro Mitarbeiter.

  • 29.05.2011, 15:51 UhrAnonymer Benutzer: mathias

    ist der benjamin gerade geboren?

    Seit der 70er Jahren wird immer der selbe "Spruch" aufgelegt !

    Leztlich finanziert der Steuerzahler mit Mrden seine eigene Entlassung !!!

    Keine Sozialabgaben
    Keine KV u.s.w.

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