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Beamer: Business-Projektoren schrumpfen auf Westentaschen-Format

von Edgar Lange

Was bei Handies wegen schlechterer Bedienbarkeit oft mühsam war, ist bei Beamern ein Segen: Die bislang sperrigen Projektoren schrumpfen deutlich. Mittlerweile gibt es auch schon einige Taschen-Projektoren für Präsentationen und Spiele zu kaufen.

Mini-Projektor Oculon Hicari Rro 920 Quelle: Pressefoto
Mini-Projektor Oculon Hicari Rro 920 Quelle: Pressefoto

Mobile Geräte wie Handys, PDAs, Spielkonsolen oder digitale Camcorder können zwar immer mehr und werden dabei immer kleiner. Doch auch die Displays schrumpfen mit. Deshalb suchen die Geräte-Hersteller fieberhaft nach Möglichkeiten, die Videobildchen mit winzigen eingebauten oder anschließbaren Mini-Projektoren direkt auf die nächste Wand zu projizieren.

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„Die aufkommenden Märkte für mobiles TV, Videospiele und -telefonie führen zu einem hohen Bedarf an solch hochauflösenden Minibeamern”, weiß John C. Fan, Chef der US-Firma Kopin, die an der Entwicklung eines streichholzschachtel-großen Nano-Projektors beteiligt ist. Die Analysten der Marktforschungsagentur Pacific Media erwarten für sogenannte Pocket-Projektoren bis zum Jahr 2009 immerhin eine Nachfrage von rund einer Million Stück.

Schon jetzt gibt es einige wenige akkubetriebene Projektoren, die auf eine Handfläche passen. Die handlichsten Geräte mit LED als Lichtquelle stammen von Mitsubishi, Samsung oder Toshiba und gehen derzeit für rund 600 Euro über die Ladentheke. Den weltweit kleinsten mobilen Mini-Projektor stellt nach eigenen Angaben Qculon Optoelectronics aus Taiwan her: Der 300 Gramm schwere und zigarettenschachtelgroße Hicari liefert gestochen scharfe Projektionen mit einer maximalen Bilddiagonale von 50 Zentimetern.

Die Zielgruppe sind Geschäftsleute, die ihre Produkte und Dienstleistungen gerne mittels einer Präsentation beim Kunden vorstellen wollen – ohne einen zumeist schweren Projektor im Handgepäck mitnehmen zu müssen. Oder Reisende, die während einer achtstündigen Zugfahrt in Ruhe einen Film schauen möchten, ohne einen Laptop mitzuschleppen. Das Prinzip des Bahnkinos ist kinderleicht: Einfach den Projektor auf den Sitz des Vordermanns ausrichten und losgucken. Anschließen lassen sich solche Geräte an Smartphones, Spiele-Konsolen, portable Media-Player oder DVD-Player.

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