Biotechnik: Weshalb Klonfleisch unbedenklich ist

Biotechnik: Weshalb Klonfleisch unbedenklich ist

Bild vergrößern

Labormitarbeiterin

von Susanne Kutter

In den USA liegt Klon-Fleisch längst in den Supermarkttheken. In Europa tobt noch ein Streit um die Kennzeichnung. Doch gesundheitlich ist es unbedenklich.

Wenn Schaffner, Shopper oder Malpas krank werden oder sich ein Bein brechen, hat Dettmar Frese ein Problem. Denn dann verliert der Geschäftsführer der Masterrind GmbH mit Sitz im niedersächsischen Verden seine besten Hochleistungsbullen: Die gut 700 Kilo schweren schwarz-weiß gefleckten Holstein-Rinder sind die Top-Vererber seines Betriebes, eines der weltweit führenden Besamungs- unternehmen. Weil die weiblichen Nachkommen der drei Bullen besonders viel und gute Milch geben, wird ihr Samen im Laufe ihres Lebens gut eine Millionen Mal von Züchtern nachgefragt.

Genetische Kopien

Kein Wunder, dass sich Menschen wie Frese gerne eine Kopie ihrer Super-Bullen in den Stall stellen würden – so wie amerikanische Kollegen das seit Jahren tun. Mithilfe der Klon-Technik, die erstmals an einem Säugetier vor knapp 15 Jahren beim schottischen Schaf Dolly gelang, lassen sich Rinder, Schweine oder Ziegen als genetischer Zwilling nach Belieben im Labor herstellen.

Anzeige

Dabei wird dem Tier, das dupliziert werden soll, eine Körperzelle entnommen. Diese wird in eine entkernte Eizelle bugsiert und anschließend mit einem Stromstoß in einen quasi embryonalen Zustand zurückversetzt. Das Ergebnis ist eine genetische Kopie des Originals. Gerade bei Zuchttieren mit „außerordentlicher Vererbungsleistung“ könne sich das etwa 20 000 Euro teure Klon-Verfahren lohnen, schätzt Frese. Und er ist überzeugt: „Diese Technologie ist unverzichtbar.“

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%