Cebit 2014: Auto öffnen per Smartphone

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Cebit 2014: Ausländische IT-Konzerne drängen in Auto-Branche

Technik-Messe CES Das Auto wird zum Computer

Google, Pebble, Nokia – Internet-Konzerne kooperieren künftig mit den großen Autokonzernen. Im Vorfeld der Technik-Messe CES werden neue Kooperationen bekannt, die die Automobilbranche auf den Kopf stellen.  

huGO-BildID: 34428105 ARCHIV - Ein Audi Q5 steht am 29.02.2012 im Audi-Werk in Ingolstadt (Bayern) in der Endkontrolle. Der Autohersteller Audi will sein Wachstum in den nächsten Jahren mit Rekordinvestitionen sichern. Foto: Armin Weigel/dpa (zu dpa 0368 vom 27.12.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Auto öffnen per Smartphone

Hier können sich Softwareunternehmen austoben – und sie tun es bereits. Eindrucksvoll zeigt das die Startup-Halle Code_n auf der Cebit. Hier stellen 50 Startups ihre Firmen vor, die vorher aus über 500 Bewerbern von einer Jury ausgewählt wurden.

So zum Beispiel Carzapp. Das Unternehmen aus Berlin hat sich im Jahr 2012 gegründet und die Hardware Zappkit auf den Markt gebracht. „Dabei handelt es sich um eine Box, die sich in jedes Fahrzeug einbauen lässt, das eine Zentralverriegelung besitzt“, erklärt Marketing-Chef Christoph Neye. Die Hardware ist mit einer selbstentwickelten Android- und iOS-App verknüpft und ermöglicht es das Auto per Smartphone zu öffnen.

„Unsere Idee war es, ein Carsharing unter Privatkunden zu ermöglichen“, sagt Neye. Dabei sollte jeder, der ein Auto ausleihen möchte, den Wagen einer anderen Privatperson finden und über die App anfragen können, ob das Auto geöffnet wird. Stimmt der Autobesitzer per Klick auf das Smartphone zu, öffnet sich die Tür. Den Autoschlüssel findet der ausleihende Fahrer dann im Handschuhfach.

Forschung auf Hochtouren Die Autos der Zukunft fahren selbst

Ob man in zwanzig Jahren noch einen Führerschein machen muss? Google, Audi, Toyota und Co forschen jedenfalls massiv daran, dem Fahrer das Fahren abzunehmen. Und die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst.

Quelle: United Archives

Um das Konzept sicher zu machen, integrierte Carzapp neben dem Location-Tracker auch eine Einbruchsicherung. Wird das Auto also geknackt und versucht mit dem Schlüssel zu starten, wird sofort der Besitzer und – so die Hoffnung – irgendwann auch die Polizei informiert.

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„Das interessante ist, dass wir inzwischen viel mehr in den B2B-Bereich rutschen“, sagt Christoph Neye. „Unsere Technik ist eben auch für große Fuhrparks in der Logistik interessant.“ Gleichzeitig sei schon eine Interessengemeinschaft aus Berlin auf das Unternehmen zugekommen. Sie wollen mit Hilfe des Location-Trackers und der Zusammenarbeit mit den Behörden Autodieben auf die Spur kommen. „Auch die Baumschienen-Branche ist für uns interessant“, sagt Neye. Schließlich würde das schwere Gerät in der Regel weder gut gesichert, noch verfüge es über ein Nummernschild.

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