IT-Gipfel: Bundesjustizminister setzt Google vor die Tür

ThemaInternet

exklusivIT-Gipfel: Bundesjustizminister setzt Google vor die Tür

Bild vergrößern

Das Maskottchen für das Google-Betriebssystem Android steht vor dem Eingang des amerikanischen Internet-Konzerns in Mountain View.

von Jürgen Berke

Die Bundesregierung schlägt offenbar eine härtere Gangart gegen den US-Webriesen Google an. Beim nächsten nationalen IT-Gipfel, der am 21. Oktober 2014 in Hamburg stattfindet, werden Google-Manager nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

Bundesjustizminister Heiko Maas schrieb am Mittwoch dem Vertreter von Google Germany, Wieland Holfelder, dass sein Mitwirken bei der Vorbereitung des IT-Gipfels nicht mehr erwünscht sei. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesjustizministeriums der "WirtschaftsWoche". Auch Google bestätigt den Empfang eines solchen Schreibens, wollte zu den Details noch keine Stellungnahme abgeben.

Holfelder gehörte der vom Bundesjustizministerium geleiteten Arbeitsgruppe 5 an, die sich mit "Verantwortung und Schutz in der vernetzten Gesellschaft" beschäftigt. Die Arbeitsgruppe will unter anderem Regeln für einen besseren Schutz der Privatsphäre und einen verantwortungsvollen Umgang mit der digitalen Welt aufstellen.

Anzeige

Google, deren Datensammelleidenschaft zum Geschäftsmodell gehört, habe sich dabei nicht durch geeignete Vorschläge hervorgetan, die persönlichen Daten besser schützen, heißt es aus Kreisen des Justizministeriums.

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%