Deutscher Astronaut an Bord: Europäisches Weltraumlabor "Columbus" auf dem Weg zur Raumstation

Deutscher Astronaut an Bord: Europäisches Weltraumlabor "Columbus" auf dem Weg zur Raumstation

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Die Raumfähre "Atlantis" hebt ab

Nach zweimonatiger Verzögerung hat das europäische Weltraumlabor „Columbus“ seinen Weg zur Internationalen Weltraumstation ISS angetreten. Die US-Weltraumfähre „Atlantis“ mit „Columbus und dem deutschen Astronauten Hans Schlegel an Bord startete gestern pünktlich um 20.45 Uhr (MEZ) vom US- Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida).

„Damit beginnt für die europäische Raumfahrt ein neues Kapitel“, sagte der Chef der Europäischen Weltraumbehörde ESA, Jean-Jacques Dordain. In dem 880 Millionen Euro teuren Labor sollen zehn Jahre lang wissenschaftliche Versuche in der Schwerelosigkeit durchgeführt werden. Auch im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im bayerischen Oberpfaffenhofen, wo die Mission verfolgt wird, wurde der Start gefeiert. Auch rund 900 Mitarbeiter und Angehörige von EADS- Astrium in Bremen, wo das Labor maßgeblich entwickelt und gebaut wurde, brachen in Jubel auf. Nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA verlief der Start und die erste Phase des Fluges glatt. „Alle Systeme funktionieren normal“, sagte ein NASA-Sprecher.

Insgesamt sind sieben Astronauten auf der elftägigen Mission dabei, darunter auch der französische Astronaut Léopold Eyharts, der für einige Monate auf der ISS bleiben soll. Hauptaufgabe der elftägigen Mission ist es, das Labor an der ISS anzudocken. Insgesamt sind drei Außeneinsätze geplant, an zwei davon wird Schlegel teilnehmen. Nach dem Zeitplan der NASA soll „Atlantis“ am Samstag (18.25 Uhr MEZ) an der ISS andocken.

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Bereits am Sonntag (15.35 Uhr MEZ) muss Schlegel mit einem US-Kollegen zu einem ersten Außeneinsatz, um das Labor für das Andocken an der Raumstation vorzubereiten. „Columbus“ soll mit einem riesigen Roboterarm von der „Atlantis“-Laderampe an seine Position an der ISS gehievt werden. Außerdem muss ein Stickstofftank versetzt werden. Die Außeneinsätze sollen jeweils gut sechs Stunden dauern, kündigte die NASA an.

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