Deutscher Computerspielpreis: „Portal Knights“ als bestes Spiel ausgezeichnet

Deutscher Computerspielpreis: „Portal Knights“ als bestes Spiel ausgezeichnet

, aktualisiert 27. April 2017, 09:03 Uhr
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Das Konsolenspiel aus der Entwickler-Schmiede Keen Games ist als bestes deutsches Spiel des Jahres ausgezeichnet worden.

Quelle:Handelsblatt Online

„Portal Knights“ aus der Entwickler-Schmiede Keen Games ist als bestes deutsches Spiel des Jahres ausgezeichnet worden. Den Gewinnern des Deutschen Computerspielpreises 2017 winkt ein Rekord-Preisgeld.

BerlinDas Konsolenspiel „Portal Knights“ aus der Entwickler-Schmiede Keen Games ist am Mittwoch als bestes deutsches Spiel des Jahres ausgezeichnet worden. Die Macher des Videospiels, in dem man als Zauberer durch ein magisches Tor in abenteuerliche Welten gelangt und gegen das Böse kämpft, bekommen ein Preisgeld von 110.000 Euro. Der Preis wurde den Siegern von Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) in Berlin übergeben.

„Der Deutsche Computerspielpreis 2017 ist ein Preis der Rekorde – mit mehr Preisgeld, mehr Einreichungen und mehr Innovationen als je zuvor“, sagte Dobrindt. Die Preisgeld-Erhöhung ist durch das Aufstocken des Anteils des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur möglich geworden.

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Erstmals wurden insgesamt 550.000 Euro vergeben, nach 470.000 Euro im Vorjahr. „Und wir wollen den Computerspielpreis in die Liga der großen Medienpreise bringen“, sagte Dobrindt. Denn 42 Prozent der Menschen in Deutschland spielten.

Hessen ist unter den Preisträgern insgesamt drei Mal vertreten. Aus Kassel stammt das beste Kinderspiel „She Remembered Caterpillars“ von Jumpsuit Entertainment. Als beste Inszenierung wurde „Robinson: The Journey“ des bekannten Frankfurter Spieleentwicklers Crytek ausgezeichnet. Der Spieler strandet in dem Virtual-Reality-Spiel auf einem Planeten mit noch lebenden Dinosauriern und muss einen Ausweg finden.

Auch drei beste Nachwuchskonzepte wurden geehrt, den ersten und dritten Preis bekamen Entwicklungen aus der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der zweite erhielt ein Konzept von Studenten an der TH Köln.

Als bestes internationales Spiel wählte die Jury den Titel „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ von Nintendo. „Uncharted 4: A Thief's End“ von Naughty Dog und Sony Interactive Entertainment bekam den undotierten Preis beste internationale neue Spielewelt. Das Computerspielemuseum in Berlin wurde mit einem Sonderpreis geehrt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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