Die Technik-Highlights der Woche: Der kleinste Fernseh-Stick der Welt

Die Technik-Highlights der Woche: Der kleinste Fernseh-Stick der Welt

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picoStick von PCTV

Wann wird's mal wieder richtig Sommer? Mal Sonne, mal Regen - wer flexibel bleiben möchte, um seinen Lieblingsfilm im Fernsehen entweder am Baggersee oder im heimischen Wohnzimmer zu genießen, sollte den DVB-T-Stick von PCTV genauer unter die Lupe nehmen.

Die braucht man zwar noch nicht, denn der picoStick ist noch mit bloßem Auge zu erkennen. Doch der Winzling hat es in sich: Mit Abmessungen von rund 35 Millimetern Länge und einer Breite von zwölf Millimetern ist der DVB-T-Stick der zurzeit kompakteste Empfänger für digitale TV- und Radio-Signale.

Wird er über USB angeschlossen,  verschwindet er danach zur Hälfte im Computer. Ingenieure aus Braunschweg haben das Gerät entwickelt und dafür modernste Chiptechnik eingesetzt

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Ausgeliefert wird der Stick zusammen mit der Software "TVCenter 6", die Fernsehen im Vollbildmodus oder in skalierbaren Fenstern, Aufnahmeprogrammierung per Electronic Program Guide ermöglicht. Man kann laufende TV-Sendungen anhalten und mit Hilfe der Timeshift-Funktion später fortsetzen. PCTV hat auch die Benutzeroberfläche "TVCenter 6" neu gestaltet: Das Programm integriert sich automatisch in Windows Vista und ist auch schon fit für Windows 7.

Der picoStick setzt einen Prozessor in der Leistungsklasse eines Intel Atom Prozessor mit 1,6 Gigahertz Taktfrequenz voraus. Auch Mac-Nutzer schauen nicht in die Röhre: Sobald der Winzling für die Microsoft-Gemeinde - voraussichtlich im September - auf dem Markt sei, werde kurze Zeit später auch die Version für die Apple-Fans folgen, verspricht der Hersteller. Auch eine Version für Linux ist nach dessen Angaben in Vorbereitung. Der Preis für den picoStick? 60 Euro.

Graue Maus mit WLAN

Samsung ST1000

Samsung ST1000

Wer sich schon immer geärgert hat, dass es mit vielen herkömmlichen Digitalkameras bislang nicht möglich ist, Bilder sofort per Internet zu versenden, wird sich über den eher unscheinbaren Neuling aus dem Hause Samsung freuen.

Von außen eher graue Maus, aber die Kompaktkamera ST1000 (99,8 mal 60,8 mal 18,9 Millimeter) mit innen liegendem Fünffach-Zoom hat es in sich: Per Bluetooth oder WLAN (IEEE 802.11 b/g) kann der Hobbyfotograf seine Aufnahmen sofort verschicken und vorher sogar per GPS "geotaggen", also mit einem Hinweis auf den Standort versehen. Das Display besitzt eine Auflösung von 1,152 Millionen Bildpunkten. 

Samsung hat die Cam mit einem 1/2,33 Zoll großen Sensor ausgestattet, der eine Auflösung von zwölf Megapixeln erreicht. Das Fünffach-Zoom deckt eine KB-Brennweite von 35 bis 175 Millimetern ab (F3,6 bis F4,8). Auch bei wechselnden Lichtverhältnissen lässt die ST1000 den Bildkünstler nicht allein: Die Lichtempfindlichkeit kann zwischen ISO 80 und 4800 eingestellt werden, wobei nur drei Megapixel Auflösung bei der höchsten Stufe möglich sind.

Auch Videofreunde kommen nicht zu kurz, denn außer Fotos nimmt die Kamera auch Filme mit 1280 mal 720 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde auf (Speicherformat: H.264). Unterstützt werden SD(HC)-Karten. Schade nur, dass Samsung nicht verrät, wie schwer oder leicht die Neue ist. Zwei weitere Details stehen jedoch bereits fest: Die Samsung ST1000 soll ab September 2009 für rund 450 Euro auf den Markt kommen.

Power-Packs

Lithium-Eisenphosphat-Akku von Sony

Lithium-Eisenphosphat-Akku von Sony

Was nützt das schönste technische Spielzeug mit tollen Funktionen, wenn dem edlen Teil bei Dauerbenutzung schon nach kurzer Zeit der Saft ausgeht. Dann muss man oft stundenlang warten, bis der Akku geladen und das Gerät damit wieder voll einsatzfähig ist. 

Sony hat jetzt einen neuen Typ Lithium-basierter Akkus entwickelt, die sich nach Herstellerangaben in nur 30 Minuten komplett wieder aufladen können. Kristallines Lithium-Eisenphosphat als Kathodenmaterial macht's möglich. Zunächst will der Elektronikgigant seine Erfindung in Elektrowerkzeugen einsetzen. Danach sollen die neuartigen Akkus die gesamte Welt der mobilen Elektronikgeräte erobern.

Da Lithium-Eisenphosphat eine beständige kristalline Struktur besitzt und auch bei hohen Temperaturen eine stabile Leistung garantiert, sei die Substanz als Kathodenmaterial prädestiniert - meint Sony.

Jeder kennt aus eigener Erfahrung, wie heiß mitunter ein herkömmlicher Lithium-Ionen-Akku beim Laden werden kann. Es gab bereits deswegen Rückrufaktionen verschiedener Computer- und Elektronikhersteller, die gar eine Explosion befürchteten. Das soll beim Lithium-Eisenphosphat-Akku laut Sony nicht passieren.

Bereits im Juni will Sony nach eigenen Angaben mit der Auslieferung der neuen Batterie begonnen. Gesichtet hat wiwo.de die neuen Batterien zumindest in den größeren Shops in Düsseldorf jedoch noch nicht.

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