Die Technik-Highlights der Woche: Google gegen Wikipedia

Die Technik-Highlights der Woche: Google gegen Wikipedia

Mit einem neuartigen Online-Nachschlagewerk baut Google eine Konkurrenz zu Wikipedia auf. Dies und sieben weitere Nachrichten hat die wiwo-Redaktion als Technik-Highlights der Woche ausgewählt.

Knol gegen Wikipedia

Ein Nachschlagewerk der besonderen Art stellt Google vor. Bei Knol ("knowledge") schreiben Fachleute zu bestimmten Themen und stellen ihre Texte kostenlos zur Verfügung. Klingt nach Wikipedia, doch es gibt einen Unterschied. Im Gegensatz zu Wikipedia werden die Autoren namentlich genannt und sind damit auch verantwortlich für die Qualität der Artikel. Jeder kann Vorschläge zur Erweiterung oder Verbesserung des Textes machen, der Autor behält aber die Kontrolle. Die Autoren dürfen auch Cartoons der Zeitschrift "New Yorker" in die Artikel einbauen.

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Wikipedia bekommt durch Knol von Google Konkurrenz

Google hatte die Seite schon vor einigen Monaten angekündigt, jetzt wurde die Seite freigeschaltet. Die Artikel drehen sich bisher aber nahezu ausschließlich um medizinische Themen. Unter den wenigen Ausnahmen: ein Knol zur Windenergie, und ein Ratgeber, wie man richtig Rasen mäht. Wer Knol ausprobieren will, hier ist der Link. Ein weiterer Baustein in Googles Strategie, das gesamte Weltwissen zu digitalisieren, aber sicher nicht der Wichtigste.

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Gen Y und Gen X

Die Marktforscher von Forrester Research haben den Umgang amerikanischer und kanadischer Bürger mit der Digitaltechnik studiert. Für ihre Untersuchung wurden 61.000 Menschen per Mail befragt. Forrester teilt die Verbraucher in zwei Gruppen ein, Gen Y und Gen X.

Gen Y ist demnach die erste wirkliche Online-Generation. Menschen zwischen 18 und 28 Jahren, die mehr Zeit mit Internet-Surfen verbringen als vor dem TV-Gerät. 72 Prozent sind eifrige SMS-Nutzer und 42 Prozent sehen sich mindestens einmal pro Monat ein Internet-Video an.

Die Gen X besteht aus 29- bis 42-Jährigen, die Computertechnik zwar häufig nutzen, aber eben nur dann, wenn sie diese wirklich brauchen. 32 Prozent der Haushalte haben einen HD-Fernseher, 69 Prozent shoppen online, 65 Prozent nutzen Online-Banking. Die Industrie ist an Gen Y besonders stark interessiert und gibt sich alle Mühe, deren Verhalten zu verstehen. Das sind schließlich die kaufkräftigen Konsumenten der Zukunft.

Wer den ganzen Report lesen will, kann ihn kaufen. Kostet 995 US-Dollar als PDF-Download.

Netbooks von Sony, Fujitsu und Toshiba

Sie haben einen kleinen Bildschirm, sind nicht besonders schnell und viel zu schwach für Multimedia-Anwendungen. Trotzdem willl sie jeder haben – die neuen Mini-Notebooks. Seitdem Asus mit dem Eee PC einen Riesenerfolg gelandet hat, springen immer mehr Hersteller auf den Zug auf und kündigen eigene Geräte an. Jetzt wollen offenbar auch Sony, Toshiba, Fujitsu und NEC dabei sein.

Das meldet das Magazin Digitimes. Eine offizielle Bestätigung der Pläne gibt es noch nicht, wohl weil die Hersteller selbst noch nicht wissen, wie ihre Modelle aussehen sollen. Jedenfalls können sich Hardware-Hersteller wie Foxconn oder Quantas auf volle Auftragsbücher freuen. Diese Unternehmen fertigen die Notebooks nach den Vorgaben der Markenhersteller und kleben dann deren Logos drauf.

Spannend dürfte sein, wie sich Apple zur neuen Geräteklasse stellt. Auf Dauer kann es sich der Nobelhersteller nicht leisten, den Trend zu ignorieren.

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