Die Technik-Highlights der Woche: Schokolade mit Salami

Die Technik-Highlights der Woche: Schokolade mit Salami

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Verführt mit optischen Reizen: Das neue Chocolate von LG

Was hat Salami mit Schokolade zu tun? Auf den ersten Blick erst mal gar nichts, doch wendet der koreanische Elektronikriese LG die Salami-Taktik an, um die Fangemeinde über seinen neuen Handy-Tausendsassa zu informieren.

Dessen Name klingt mit BL-40 eher unspektakulär, doch nicht nur Eingeweihte wissen schnell, was hinter dem Kürzel steckt: Es ist das neue "Chocolate".

Inzwischen gibt's - der scheibchenweisen Informationspolitik seines Herstellers sei Dank - auch Fotos des Neulings.

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Was sofort auffällt, ist das breite Display: Vier Zoll misst es in der Diagonalen und kann 800 mal 345 Bildpunkte anzeigen. Das hat schon Kinofilm-Format. Denn übersetzt man diese Werte in das entsprechende Seitenverhältnis, kommt dabei 21:9 heraus. Wer mit dem "Chocolate" unterwegs im Internet surft, wird sich über diese Bildbreite freuen: Ständiges Scrollen von Webseiten war gestern. Und dank einer Technik, die sich "Dual Screen UI" nennt, kann sich der Nutzer sogar zwei Inhalte parallel anzeigen lassen.

Der Neuling ist bereits das vierte Gerät aus LGs Black-Label-Serie, und die Koreaner haben dem Schmuckstück auch diesmal wieder ein edles Outfit verpasst: gehärtetes Glas, das so vor unschönen Kratzern geschützt ist, mit einem dunklen Glossy-Finish und abgesetzten Highlights in Rot. So will LG an den großen Erfolg des Vorgänger-Modells anknüpfen, das sich bisher mehr als 21 Millionen Mal in 54 Ländern verkauft hat.

Sehr viel mehr zum "Chocolate 2.0" erfahren die Fans noch nicht. Die Salami-Taktik soll wohl verkaufsfördernd wirken. Doch schon im September wissen wir mehr. Dann soll das Handy nämlich auf den Markt kommen. Auf der IFA in Berlin Anfang September wird LG den Neuling dann wohl erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

Warnsystem gegen Sekundenschlaf

Ob der Fahrer dieses Autos Quelle: dpa

Ob der Fahrer dieses Autos kurz eingenickt war, ist nicht bekannt

Bild: dpa

Ein Nickerchen soll gesund sein, beim Autofahren kann es tödlich enden.

Sekundenschlaf nennen die Experten das Phänomen, das übermüdete Fahrer ereilt, wenn sie nicht rechtzeitig ausgiebig Pause machen. Nicht nur in der Urlaubszeit gilt: Nur ausgeschlafen sollte Mann oder Frau sich hinters Steuer setzen. Indische und amerikanische Forscher wollen das Verkehrsrisiko verringern, das von schlummernden Wagenlenkern ausgehen kann.

Dabei ist das Prinzip simpel: Eine Digitalkamera mit Fokus auf das Gesicht des Fahrers wird im Innern des Autos montiert.

Eine spezielle Software analysiert die Aufnahmen. Sobald der Fahrer gähnt, schlägt das System Alarm. Erste Tests mit zehn Probanden lassen die Wissenschaftler um Mihir Mohanty vom Institute of Technical Education and Research von der Siksha'O'Anusandhan University auf den kommerziellen Erfolg ihrer Entwicklung hoffen: Denn der Algorithmus konnte bei den Testpersonen unterschiedlichen Hauttons, darunter fünf mit Schnauz- oder Vollbart, bei verschiedenen Lichtverhältnissen ein Gähnen von anderen Lippenbewegungen wie Singen oder Sprechen unterscheiden.

Die Tüftler preisen auch weitere Vorteile ihrer Erfindung: Systeme, die lediglich die Augentätigkeit beobachten, werden durch Sonnenbrillen lahm gelegt. Werden Herzfrequenz oder Gehirnströme gemessen, muss der Fahrer im Auto Messelektroden an seinem Körper befestigen - nicht wirklich komfortabel.

Ob nun allerdings das Gähnen als einziges Kriterium für einen ermüdenden Autofahrer ausreichend ist, darüber streiten die Experten noch.

Gehäuftes Abweichen von der Fahrspur, abrupte Lenkmanöver und auffälliges Bremsverhalten dürften ebenso dazu zählen. Und ganz gleich, worauf ein Warnsystem basiert: Aus der eigenen Verantwortung kann es niemanden entlassen, wenn er sich hinters Lenkrad setzt.

Neue Einsteigerkamera von Nikon

Nikons neue Einsteigerkamera D3000

Nikons neue Einsteigerkamera D3000

Videofreunde gehen bei Nikons neuem Einsteigermodell leer aus. Denn die D3000 besitzt keine Videofunktion. Enttäuschend, denn dahin geht der Trend bei Spiegelreflexkameras.

Erst im April hatte der Kameraspezialist die D5000 auf den Markt gebracht. Herausstechende Merkmale: drehbares Display, Videoaufnahme-Möglichkeit und schnelle Serienbild-Funktion. Das alles fehlt der kleinen Schwester. Dafür ist die D3000 aber auch viel preiswerter.

Doch auch die Features der Neuen lassen Fotofreunde aufhorchen: Die D3000 besitzt ein Autofokussystem mit elf Messfeldern und arbeitet mit Verschlusszeiten von 1/4000 bis 30 Sekunden bei einer Blitzsynchronzeit von 1/200 Sekunden.

Wer gerne "draufhält", dem bietet die Kamera bei Serienaufnahmen bis zu drei Bilder pro Sekunde. Einen eingebauten Autofokusmotor haben ihr die Techniker allerdings nicht in die Wiege gelegt, so dass Objektive, die keinen eigenen Motor besitzen, nur mit manueller Scharfstellung an der D3000 betrieben werden können. Auch einen Live-View-Modus besitzt die D3000 nicht.

Der Sucher ist mit einem Spiegelreflex-Pentaspiegel ausgestattet, wobei 95 Prozent des Blickfeldes abgedeckt werden. Um die Aufnahmen zu kontrollieren, verfügt die Kamera über ein drei Zoll großes Display mit 230.000 Bildpunkten. Und weil Hightech den Benutzer manchmal ziemlich alleine lässt, weist Nikon auf den neuen Hilfemodus hin, der mit großer Schrift und Symbolen die Funktionen der Kamera erklären soll. 

Nikons neue "Kleine" speichert die Fotos auf SD(HC)-Karten. Gut dabei ist, dass parallel sowohl JPEG-Format als auch Rohdaten aufgenommen werden können. Die D3000 misst 97 mal 126 mal 64 Millimeter und wiegt 485 Gramm - jedoch ohne Lithium-Ionen-Akku und Objektiv.

450 Euro sollen Bilderfreunde ab Monatsende auf den Tisch blättern, wenn die Einsteigerkamera in den Handel kommt. Der Hersteller wird auch wieder Kombinationen mit verschiedenen Objektiven anbieten.

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