Die Technik-Highlights der Woche: Schwarze Beeren mit Musik

Die Technik-Highlights der Woche: Schwarze Beeren mit Musik

Der Blackberry-Hersteller Research In Motion hat mit dem Neuling Curve 8520 noch stärker die Privatkunden ins Visier genommen. Erstmals bietet die beliebte Mailmaschine spezielle Steuertasten für die Musikwiedergabe.

Wenn Günther Jauch in seiner Sendung "Wer wird Millionär?" jemals die Frage stellen sollte, was die meisten Blackberry-Geräte auszeichnet, müssten die Nutzer bestimmt nicht lange überlegen: der Trackball. Bei den ersten Modellen war's noch ein schwarzes Plastikrädchen am Rand, später prangte der Trackball dann schön zentral auf dem Gehäuse. Damit ist jetzt Schluss. Mit dem Curve 8520 stellt Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) das erste Modell mit Touchpad vor.

Neu sind auch spezielle Steuertasten für die Musikwiedergabe - auch das gab's bei früheren Modellen nicht. Speicherkarten vom Typ Micro-SD lassen sich jetzt auch während des Betriebs wechseln. Das ist bei einem Gerät, das auch zum Musikhören konzipiert wurde, natürlich sinnvoll. Denn wer bringt schon seine gesamte Songsammlung auf einer Speicherkarte unter? Die RIM-Techniker haben den Neuling mit etwas mehr internem Speicher ausgestattet: 256 Megabyte bieten mehr Platz für Fotos und Anwendungen.

Anzeige

Neuer Curve ohne Turbogang

Auch eine Zwei-Megapixel-Kamera mit fünffachem Digitalzoom, die auch Videos aufnehmen kann, hat RIM dem Curve 8520 in die Wiege gelegt. Leider fehlt ein LED-Licht zum Aufhellen dunkler Motive. Die Auflösung des Geräts ist ordentlich: ein TFT-Display mit 320 mal 240 Pixeln und 65.536 Farben. Für die Musikwiedergabe besitzt das Gerät eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse und unterstützt das Bluetooth-Profil A2DP, um Stereoton drahtlos zu übertragen.

Dank Quad-Band-Technik funkt das GSM-Handy in allen vier Netzen und unterstützt GPRS und EDGE. Wer jedoch schnell mobil surfen möchte, muss auf UMTS- oder gar HSDPA verzichten. Immerhin ist der Blackberry-Neuling mit WLAN nach 802.11b/g ausgestattet, wobei immer eine bestehende WLAN-Verbindung einer Mobilfunkverbindung vorgezogen wird. Auch einen GPS-Empfänger wird mancher Nutzer schmerzlich vermissen. Bei Maßen von 109 mal 60 mal 14 Millimetern beträgt das Gewicht 106 Gramm.

Einmal aufgeladen, soll der Akku für eine maximale Sprechzeit von 4,5 Stunden durchhalten. Im Bereitschaftsmodus muss das Gerät nach spätestens 17 Tagen wieder an die Steckdose. Ab Anfang September wird zunächst Vodafone den Blackberry Curve 8520 für 269,90 Euro (ohne Vertrag) anbieten. Bei T-Mobile wird er dann rund einen Monat später zu haben sein (Preis noch unbekannt).

Revolution der Digitalisierung

AgfaPhoto Scanner

AgfaPhoto Scanner

Die Internationale Funkausstellung (IFA) von 4. bis 9. September wirft bereits ihre Schatten voraus. So präsentiert AgfaPhoto unter anderem digitale Bilderrahmen mit Eco-Technik in neuen Designs. So verfügt auch das neue, mit einem Helligkeitssensor ausgestattete Multimedia-Modell AF5077MS, über einen Eco-Modus, der eine automatische Netzabschaltungsfunktion beinhaltet und einen geringeren Stromverbrauch haben soll.

Ein weiteres IFA-Highlight ist der neue AgfaPhoto Scanner AS1110. Der handliche und einfach bedienbare A6-Foto-Scanner ist eine Revolution in der Digitalisierung. Er liest Bilder und Dokumente in wenigen Sekunden ein und legt diese auf der jeweiligen Speicherkarte ab - ganz ohne PC. Der integrierte Speicherkartenleser unterstützt die Formate SC, MMC, MS, xD und CF.

Playstation auf Diät gesetzt

Großer Andrang bei der Quelle: dpa

Großer Andrang bei der Pressekonferenz in Köln: Sony stellt seine neue Playstation 3 Slim vor

Bild: dpa

Sony hatte schon kurz vor Start der Computerspielemesse Gamescom in Köln eine kleinere Version seiner Playstation 3 angekündigt. Die PS3 Slim wiegt 3,2 Kilogramm und verbraucht nach Angaben des Herstellers rund 34 Prozent weniger Strom das bisherige Modell. Ausgestattet ist der Neuling mit einer 120-Gigabyte-Festplatte.

Die PS3 Slim soll in Europa schon am 1. September für 299 Euro auf den Markt kommen. Die Vorgängerversion kostet bislang 399 Euro. Auch für das reguläre Modell sollen Fans bald nur noch 300 Euro auf den Ladentisch legen müssen. Damit soll die bisher eher erfolglose Konsole, die sich zuletzt schlechter verkaufte als Microsofts Xbox 360 und Nintendo Wii, wieder neue Käufer finden.

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%