Die Technik-Highlights der Woche: Technik für mehr Sicherheit

Die Technik-Highlights der Woche: Technik für mehr Sicherheit

Wenn das Notebook gestohlen worden ist, muss guter Rat gar nicht teuer sein. Mit Hilfe einer simplen Kurznachricht kann es zwar nicht wiederbeschafft, aber doch gesperrt werden, so dass den Dieben sensible Daten nicht in die Hände fallen können. Dies und mehr in den Technik-Highlights der Woche, diesmal zum Thema "Sicherheit".

Polizeischutz für Software

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Secunia Software Inspector durchforstet einen PC nach Programmen, denen Sicherheits-Updates fehlen

Keine Sorge: Dies ist nicht die neueste Idee von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, dessen umstrittenes BKA-Gesetz gestern vom Bundesrat gestoppt wurde. Hinter dem Polizeischutz für Software steckt ein kostenloses Programm namens Personal Software Inspector 1.0 der Firma Secunia – und das bringt ein gutes Stück mehr Sicherheit auf den Computer. Das Programm ist ein so genannter Update-Manager, das die komplette Programm-Ausstattung auf dem PC im Auge behält. Gibt es für ein Programm auf dem Rechner eine neuere Version mit Sicherheits-Updates, dann spielt sie der Software Inspector auf Wunsch ein. So schützt die kostenlose Software den PC, denn in vielen Fällen dringen Hacker über Lücken in veralteten Programmen in Computer-Systeme ein. Nach Angaben des Herstellers unterstützt der Inspector aktuell rund 5500 Anwendungen.

Aufgeblasenes Handy oder Schrumpf-Notebook?

Aufgeblasenes Handy oder geschrumpftes Netbook: Mobile Internet Devices sollen eine neue Geräteklasse werden Quelle: Gigabyte

Aufgeblasenes Handy oder geschrumpftes Netbook: Mobile Internet Devices sollen eine neue Geräteklasse werden

Bild: Gigabyte

Achtung, jetzt wird’s unübersichtlich: Wem ein Notebook zu groß ist, aber ein Handy zu wenig PC-Funktionen bietet, der kann zum Ultra-Mobile-PC greifen; oder zum Netbook; vielleicht passt auch ein Smartphone. Sie verstehen nur Bahnhof? Dann wird es Sie nicht freuen, dass Intel in Zusammenarbeit mit Gigabyte eine weitere Geräteklasse namens Mobile Internet Device (MID) in den Markt drücken will. Die kleinen Computer sollen von den Abmessungen her kompakter sein als die momentan so beliebten Netbooks à la EeePC. Gleichzeit sollen Sie aber mehr können als Smartphones wie Blackberry oder iPhone. Der Gigabyte M528 ist so ein MID. Mit im Boot sitzt beim ersten serienreifen Gerät dieser Art das chinesische Telekommunikationsunternehmen Chunghwa, das das Gerät ab Dezember in Taiwan für rund 450 US-Dollar vertreiben will. Das Gerät wiegt nur rund 340 Gramm und rutscht mit 15,2 mal 8,0 mal 2,25 Zentimeter auch problemlos in kleine Taschen. Das Display ist mit 4,8 Zoll aber ziemlich knapp bemessen, selbst die kleinsten Netbooks sind mit sieben Zoll Diagonale schon grenzwertig bei der Bedienung. Vier Gigabyte Flash-Speicher sind dagegen ganz ordentlich. Mit WLAN und UMTS Datenturbo soll das MID vor allem für problemlose Internet-Kommunikation sorgen.

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Handys zur Verkehrsvorhersage

Die Verkehrsprognosen sind für Mobiltelefone gedacht, bei der Demonstration wurde trotzdem ein Fernseher zur Anzeige genutzt Quelle: University of California

Die Verkehrsprognosen sind für Mobiltelefone gedacht, bei der Demonstration wurde trotzdem ein Fernseher zur Anzeige genutzt

Bild: University of California

Ein Pilotprogramm der University of California testet derzeit die Verkehrsvorhersage mittels GPS-Daten, die von Handys gesammelt werden. Der technische Hintergrund des Projekts Mobile Millennium: In immer mehr Mobiltelefonen ist ein GPS-Chip zur Positionsbestimmung eingebaut. Mit einer kleinen Software fürs Handy werden Bewegungsmuster gespeichert und an Server der Universität übertragen. Die Forscher berechnen aus diesen Daten die Verkehrssituation in Echtzeit und senden personalisierte Verkehrsinformationen zurück an die Handys. So sollen sich Staus weitgehend vermeiden lassen. Damit die Übertragung der Positionsdaten für Nutzer nicht zu teuer wird, empfehlen die Forscher eine Datenflatrate. Doch für ein weiteres Problem gibt es noch keine Lösung: Die ständige Übertragung der GPS-Daten saugt die Geräte-Akkus schnell leer.

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