Die Technik-Highlights der Woche: Vorsprung durch Forschung

Die Technik-Highlights der Woche: Vorsprung durch Forschung

Welche IT-Produkte von morgen werden bereits heute in den Forschungslaboren entwickelt? Die schnellste Kamera der Welt oder einen intelligenten Computertisch, der sich alleine über Gesten steuern lässt, sorgen für Staunen.

Computertisch mit 51-Zoll-Touchscreen

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Am berührungsempfindlichen Computertisch „Mixed Reality Table“ können mehrere Nutzer gleichzeitig per Gestensteuerung arbeiten

Wissenschaftler des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TIZ) der Universität Bremen haben einen Computertisch entwickelt, der Kommandos per Fingerzeig und Gesten erkennt. Die Oberfläche des „Mixed Reality Table“ verfügt dazu über einen 51,3  Zoll (130 Zentimeter) durchmessenden und berührungsempfindlichen Monitor, der eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten bietet. Dank eines aufwändigen Spiegelsystems soll die Darstellung verzerrungsfrei sein und ohne auf verlustbehaftete Bildkorrektur auskommen. Zwar hat Microsoft mit Surface bereits ein ähnliches Produkt vorgestellt, kommt aber nur auf eine Bilddiagonale von 30 Zoll. Die Forscher zielen mit ihrem Projekt vor allem auf Anwendungen, die von mehreren Personen gleichzeitig bedient werden können und Berührungen und Gesten der Benutzer berücksichtigen sollen. Die Bremer Wissenschafter suchen nun nach Industriepartnern, um ihren rund 20.000 Euro teuren Computertisch zu vermarkten. Interessierte können sich den „Mixed Reality Table“ vom 11. bis 14. Mai auf der Bremer Technologiemesse Oceans ansehen.

Microsoft nennt Systemvoraussetzungen für Windows 7

Kaum hat Microsoft den Release Candidate von Windows 7 veröffentlicht, stehen nun auch die Systemvoraussetzungen für den Vista-Nachfolger fest.  Diese wurden erstmals im Januar 2009 mit Erscheinen der Betaversion von Windows 7 publik, haben sich mittlerweile aber leicht gewandelt. Für die finale Version des Microsoft-Betriebssystem muss ein Computer danach mindestens über einen 32-Bit- oder 64-Bit-fähigen Prozessor verfügen, der mit 1 GHz oder höher getaktet ist. Für die 32-Bit-Version von Windows 7 veranschlagt Microsoft ein Gigabyte Arbeitsspeicher, für die 64-Bit-Ausgabe sind es zwei Gigabyte. Die Installation von Windows 7 schlägt mit mindestens 16 GByte Festplattenspeicherplatz zu Buche. Auch die Grafikkarte muss Mindestvoraussetzungen erfüllen und laut Microsoft DirectX 9 und das für Vista entwickelte Anzeigentreibermodell WDDM 1.0 oder höher unterstützen. Übrigens: Obwohl Microsoft den Erscheinungstermin von Windows 7 mit „Anfang 2010“ beziffert, soll der Verkaufs-Startschuß Gerüchten zufolge bereits am 23. Oktober 2009 erfolgen

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OpenOffice.org 3.1 ist fertig

Es muss nicht immer Microsoft Office sein. Mit OpenOffice.org steht eine kostenlose und nicht minder leistungsfähige Alternative bereit Quelle: OpenOffice.org

Es muss nicht immer Microsoft Office sein. Mit OpenOffice.org steht eine kostenlose und nicht minder leistungsfähige Alternative bereit

Bild: OpenOffice.org

Mit OpenOffice.org geht die beliebte Open-Source-Alternative zur Microsoft Office-Suite in eine neue Runde und läuft im Gegensatz zur kostenpflichtigen Konkurrenz auf fast jedem gebräuchlichen Betriebssystem. Die jetzt vorgestellte Version 3.1 bringt gegenüber dem Vorgänger zahlreiche Verbesserungen mit sich, die sich quer durch alle Bausteine des kostenlosen Büro-Softwarepakets ziehen. So gibt es zum Beispiel ein überarbeitetes Kommentarsystem für Autoren und eine erweiterte Grammatikprüfung sowie neue Funktionen für das Grafikprogramm Chart. Sämtliche Änderungen haben die Entwickler auf dieser Seite zusammengefasst. Die 155 MByte große deutsche Ausgabe der Office-Suite steht auf der Webseite zum Download bereit.

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