Kommentare zu: Der Dekaden-Bug schlägt nicht nur beim Plastikgeld zu

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8 Kommentare
  • 06.01.2010, 17:09 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Unglaublich: Wir haben Y2K trotz aller Untergangsszenarios überstanden und dann bereitet uns die popelige, unspektakuläre Jahreszahl 2010 solche Probleme! Es ist gut, daß der technikhörige Mensch doch mal seine Hilflosigkeit vorgeführt bekommt. Es zeigt auch, daß ein kleines Stück Plastik eben nur ein Stück Plastik ist und keine Münzen oder Sachwerte ersetzen kann.

  • 06.01.2010, 20:27 UhrAnonymer Benutzer: Geständnis inkognito

    Also mein Programm kackt 2049 ab. Aber ich denke bis dato wird sich das Problem überholt haben :))

  • 06.01.2010, 22:20 UhrAnonymer Benutzer: ich

    Das ist schon krass! in vielleicht 20 Jahren werden unsere Autos vollautomatisch fahren. Schon heute sind sie ja wahre Elektroikwunder.
    Und Punkt Mitternacht auf 2031 rührt sich dann nix mehr. Und irgend ein kleiner überlasteter Programmierer ist dann für den Stillstand der Welt verantwortlich.
    Es ist unausweichlich - aber wir laufen sehenden Auges in die Technik-Katastrophe hinein.

  • 07.01.2010, 10:38 UhrAnonymer Benutzer: Wilhelm

    Fehler passieren überall. Da anscheinend keine wirklich großen Schäden entstanden sind und noch alle am Leben sind, sollte man sich nicht zu sehr darüber aufregen. Der vorausschauende informatiker wird daraus gelernt haben und bei neuen Programmen künftig 4 Stellen für die Jahreszahl benutzen.

  • 07.01.2010, 10:52 UhrAnonymer Benutzer: Mo

    Herrlich, wenn dann noch in 2012 aufgrund des nächsten größeren Sonnensturms mal eben ein paar Wochen der Strom ausfällt - wie beimletzten in den 90igern in den USA, werden sich vielleicht einige mal auf die wirkich wichtigen Dinge besinnen.

  • 07.01.2010, 11:00 UhrAnonymer Benutzer: HHirsch6502

    Die zunehmende Digitalisierung in einer Zeit immer kürzerer Produktzyklen ist nicht das Problem. Es ist ein Qualitätsproblem aufgrund einer Geitz-ist-geil-Mentalität in den Unternehmen. Fachkräfte besonders ältere mit berufserfahrung kosten Geld. Mehr als ein Praktikant oder berufsanfänger. Profiwerkzeuge zur Softwareentwicklung kosten Geld in Anschaffung und Schulung der Mitarbeiter. Vorgesetzte haben oft mehr Ahnung von Aktienoptionen als von den Produkten die unter ihrer Leitung entwickelt werden sollen. im kaufmännischen bereich passieren die meisten Pannen im iT-bereich indem Fachkräfte (die von ihrem Fach Ahnung haben) mit unzulänglichen allerwelts Office-Paketen nebenbei iT-Lösungen schneidern (wovon sie nur wenig verstehen, denn es ist ja nicht ihre Kernkompetenz). Die gut ausgebildeten iT-Kräfte arbeiten als externe Dienstleister, z.b als Taxifahrer.

  • 07.01.2010, 12:25 UhrAnonymer Benutzer: NB

    Prima recherchiert, Wirtschaftswoche! Einen solchen Artikel fast eine Woche nach Auftreten des bugs zu veröffentlichen und gleichzeitig in der Gegenwartsform zu schreiben, dürfte so einige Unternehmen völlig zu unrecht diskreditieren. bei GMX und 1&1 wurde der bug beispielsweise noch am 1.Januar (innerhalb einer halben Stunde nach bekanntwerden) behoben. betroffen waren also nur E-Mails, die bis zu diesem Zeitpunkt zugestellt wurden. Also zu 99,x% Neujahrsgrüße. Wow, was für ein riesiges Problem...

  • 07.01.2010, 15:54 UhrAnonymer Benutzer: Karsten

    ganz einfacher bug:

    if( Y < 10 ) Y += 2000
    else Y += 1900

    mehr steckt da nicht hinter aus dilletantischer Arbeit solche Dirty-Hacks 10 Jahre im Quellcode zu lassen.

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