Adobe Flash Player: Die wichtigsten Antworten zum Notfall-Update

Adobe Flash Player: Die wichtigsten Antworten zum Notfall-Update

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Adobe Systems Hauptquartier in San Jose.

von Vera Münch

Adobes Flash Player gilt schon länger als überholt und fehleranfällig. Jüngst überschlagen sich die Meldungen zu gravierenden Sicherheitslücken. Mozilla blockiert das Plugin inzwischen und auch Facebooks Sicherheitschef hat sich in die Debatte eingeschaltet. Ist das der Anfang vom Ende des Flash Players?

Facebook und Mozilla setzen Adobes Flash Player unter Druck. Nachdem Adobe die jüngst bekannt gewordenen Sicherheitslücken mit dem Flash Player nach wie vor nicht in den Griff bekommt, hat Mozilla den Flash Player blockiert.

Facebooks Sicherheitschef twitterte sogar eine Aufforderung an Adobe, ein Datum für das Ende des Flash Players bekanntzugeben. Auch die Verunsicherung bei den Verbrauchern wächst. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

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Was ist der Flash Player?

Am Flash Player kommt kaum ein Internetnutzer vorbei. Fast jeder, der sich im Netz bewegt, hat die Software auf seinem Rechner installiert. Der Flash Player ermöglicht es, multimediale und interaktive Inhalte darzustellen wie zum Beispiel Videos, Animationen, Browserspiele oder Werbebanner. Nach wie vor greifen die meisten Webseitenbetreiber und Sozialen Netzwerke darauf zurück.

Die Software gibt es als Add-on für alle gängigen Browser und für die Betriebssysteme Windows, Mac oder Linux. Add-on und Rechnerversion arbeiten dann bei der Darstellung von Inhalten zusammen.

Warum die Forderung, den Player vom Markt zu nehmen?

Der Flash Player steht schon länger in der Kritik aufgrund immer wieder auftretender Sicherheitsprobleme. Er gilt unter Experten als technisch überholt und muss deshalb ständig aktualisiert werden. In der Software tauchten in der Vergangenheit bereits mehrfach Lücken auf, die von Internetkriminellen genutzt werden können, um sich Kontrolle über den Rechner zu verschaffen. Nach dem jüngsten Skandal um zwei gravierende Sicherheitslücken, die durch einen Angriff auf de italienische Firma für Überwachungssoftware, Hacker Team, bekannt wurden, ist die Diskussion um die fehlerträchtige Software neu entfacht.

Adobe Flash Player Immer noch Sicherheitslücken trotz Notfall-Update

Vor rund einer Woche sind gravierende Sicherheitslücken beim Flash Player bekannt geworden. Anbieter Adobe hat es trotz Notfall-Update noch nicht geschafft, das Problem komplett zu beheben.

Die Adobe-Entwickler arbeiten mit Hochdruck daran die Sicherheitslücken des Flash-Players schnellstmöglich zu schließen. Quelle: dpa

Wie gefährlich ist die Sicherheitslücke?

Adobe stuft die Probleme selbst als gefährlich ein. Die IT-Sicherheitsfirma Trendmicro vermutet, dass die Lücke von Online-Kriminellen bereits missbraucht wird. Auch das unternehmen Hacker Team, das von den Datenpiraten bloßgestellt wurde, schätzt die entstandene Situation als sehr gefährlich ein und hat seinen Kunden dringend empfohlen, seine Überwachungssoftware bis auf weiteres nicht einzusetzen.

Was kann durch die Sicherheitslücke mit meinem Rechner passieren?

Adobe selbst nennt zwar keine Details zu den Sicherheitslücken. Das Unternehmen bestätigte aber, dass Hacker im schlimmsten Fall die Kontrolle über den angegriffenen Rechner übernehmen können.

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