Android: 900 Millionen Handys mit Sicherheitslücken

Android: 900 Millionen Handys mit Sicherheitslücken

Rund 900 Millionen Smartphones und Tablet-Computer mit dem Google-Betriebssystem Android sind nach Darstellung der israelischen Sicherheitsfirma Check Point anfällig für Hackerattacken.

Experten von Check Point entdeckten vier Sicherheitslücken in Android, über die Angreifer den vollen Zugriff auf die Geräte bekommen könnten.

Betroffen sind demnach Smartphones und Tablets, die mit einen Chipsatz von Qualcomm arbeiten. Fehler in der Treiber-Software des LTE-Chipsets von Qualcomm ermöglichen es nach Angaben von Check Point, eine einfache App zu programmieren, die selbst noch nicht einmal spezielle Rechte auf dem Gerät einfordern würde.

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Mit der manipulierte App könnten die Angreifer einen sogenannten Root-Zugriff auf das Gerät bekommen - und hätten volle Lese- und Schreibrechte auf das ganze System. In der Praxis seien die „QuadRooter“ getauften Sicherheitslücken bislang nicht ausgenutzt worden, erklärte Check Point.

Verbrechen 4.0 - das ist möglich

  • Die Effizienz von Hackern

    Rund 75 Prozent aller Computer können heute innerhalb von Minuten gehackt werden.

  • Facebook

    Jeden Tag werden 600.000 Nutzerkonten attackiert, wie das Unternehmen 2011 selbst einräumte. Eine Zahl, die seitdem eher gestiegen ist.

  • Pleiten

    Fast 90 Prozent aller Kleinunternehmen, deren Kundenkartei gestohlen wurde, müssen innerhalb von drei Jahren ihr Geschäft aufgeben.

  • Manipulieren von GPS-Informationen

    Mittels manipuliertem GPS-Signal locken Gangster Lastzüge mit Waren oder Luxusyachten in Hinterhalte.

Zu den betroffenen Geräten gehören die neuen Samsung-Spitzenmodelle Galaxy S7 and S7 Edge, die Google-Geräte Nexus 5X, 6 und 6P, der BlackBerry Priv, die HTC-Modelle One, M9 und HTC 10, das Sony Xperia Z Ultra, das Moto X von Motorola sowie die LG-Geräte G4, G5, und V10.

Diese Branchen sind am häufigsten von Computerkriminalität betroffen

  • Gesamt

    Der Branchenverband Bitkom hat Anfang 2015 in 1074 Unternehmen ab 10 Mitarbeitern danach gefragt, ob das jeweilige Unternehmen innerhalb der letzten zwei Jahre von Datendiebstahl, Wirtschaftsspionage oder Sabotage betroffen war. Gut die Hälfte der befragten Unternehmen gaben an, tatsächlich Opfer von IT-gestützter Wirtschaftskriminalität geworden zu sein.

    Quelle: Bitkom/Statista

    Stand: 2015

  • Platz 5

    Im Handel wurden 52 Prozent der befragten Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Cyber-Kriminalität.

  • Platz 4

    58 Prozent der befragten Unternehmen in der Medien- und Kulturbranche gaben an, in den letzten zwei Jahren Computerkriminalität erlebt zu haben. Ebenso viele Unternehmen aus der Gesundheitsbranche klagten über IT-Kriminalität.

  • Platz 3

    Das Finanz- und Versicherungswesen ist ein lohnendes Ziel für Hacker, Wirtschaftsspione und Datendiebe: 60 Prozent der befragten Unternehmen konnten von Datendiebstahl oder ähnlichem während der vergangenen zwei Jahre berichten.

  • Platz 2

    Fast zwei Drittel der Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche hatten in den vergangenen zwei Jahren mit Datendiebstahl, Wirtschaftsspionage oder Sabotage zu kämpfen.

  • Platz 1

    Auf Platz 1: Der Automobilbau. 68 Prozent der Autobauer klagten über Wirtschaftskriminalität in Form von Datendiebstahl, Wirtschaftsspionage oder Sabotage.

Der Fall erinnert an die bislang größte Android-Sicherheitslücke Stagefright. Google stopfte damals zwar die Lücke und verteilte ein Update an die Handyhersteller. Doch die Hersteller der Geräte entscheiden selbst darüber, wann und wie sie das Update an ihre Nutzer weitergeben.

Daher mussten viele Nutzer monatelang auf ein Sicherheitsupdate warten. Bei etlichen Geräten wurde damals die Sicherheitslücke überhaupt nicht geschlossen.

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