Apple Music: 6,5 Millionen Nutzer zahlen für Streamingdienst

Apple Music: 6,5 Millionen Nutzer zahlen für Streamingdienst

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Apple Music hat nach mehr als drei Monaten 6,5 Millionen zahlende Nutzer.

Drei Monate nach dem Start von Apple Music hat der Konzern bereits 6,5 Millionen Nutzer, die für den Dienst zahlen. Damit hat Apple genauso viele zahlende Kunden wie Konkurrent Deezer. Marktführer bleibt aber Spotify.

6,5 Millionen Nutzer zahlen mittlerweile für den Streamingdienst Apple Music. 8,5 Millionen Nutzer sind noch in der dreimonatigen Probezeit, verkündete Konzern-Chef Tim Cook während einer Technikkonferenz des "Wall Street Journals". Wer nicht rechtzeitig das Abo kündigt, zahlt automatisch monatlich 9,99 Euro für Apples Musikdienst. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass Apple bereits mehr als drei Monate nach dem Start fast genauso viele zahlende Kunden wie Konkurrent Deezer hat.

Schon Anfang August nutzten mehr als elf Millionen Menschen die dreimonatige Testversion von Apple Music. Ende September – zu dem Zeitpunkt, als das Testabo vieler Kunden endete – verzeichnete der amerikanische Großkonzern den größten Schwung zahlender Kunden, sagte Tim Cook während der Konferenz.

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Marktführer im Musikstreaming-Geschäft ist weiterhin Spotify. Das Unternehmen hat insgesamt 75 Millionen aktive Nutzer – 20 Millionen zahlen für den Dienst. Der Grund für die gute Marktposition dürfte sein, dass die Kunden bei Spotify alle Songs kostenlos hören können – auch, wenn andauernd Werbung aufpoppt und Nutzer die Songs nicht auf ihre mobilen Endgeräte herunterladen können.

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Zwar hat der Marktführer fast dreimal so viele Nutzer wie Apple Music – allerdings ist Spotify auch schon seit mehr als sieben Jahren auf dem Markt.

Erst kürzlich verkündete der Discounter Aldi, ins deutsche Streaminggeschäft einzusteigen. Der verschärfte Wettbewerb könnte aber für die Branche zum Problem werden.

Tatsächlich schossen zwar die Einnahmen mit Musik-Streaming in Deutschland im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 87 Prozent in die Höhe. Der Anteil am 686 Millionen Euro schweren Gesamtmarkt stieg dadurch auf 12,8 Prozent von 7,7 Prozent vor einem Jahr.

Doch bislang verdient selbst der unangefochtene Branchenführer Spotify kein Geld. Zudem hat ein aggressiver Verdrängungswettbewerb begonnen. Zuletzt übernahm Deezer die Kunden des Konkurrenten Simfy.

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