Benzinpreis: Mit dem Handy auf Tankstellensuche

Benzinpreis: Mit dem Handy auf Tankstellensuche

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Mit der Suche nach dem günstigsten Benzinpreis per App oder bei diversen Anbietern im Internet kann man bares Geld sparen

Quelle:Zeit Online

Viele Websites und Apps sollen Benzinpreise transparent machen. Nicht allen gelingt das gleich gut. Hier eine Übersicht für jene, die Umwege zur Tankstelle nicht scheuen.

In Österreich bietet das Wirtschaftsministerium eine landesweite Karte mit allen Tankstellen und mit den aktuellen Benzinpreisen an. Wer will, kann dort vergleichen, was der Sprit in seiner Umgebung oder in der nächsten Stadt kostet. Nach Eingabe einer Adresse oder einer Region erscheinen auf der Karte die zehn günstigsten Tankstellen.

Die österreichischen Betreiber sind per Gesetz verpflichtet, Preisänderungen in einer Datenbank einzutragen. Aus dieser bezieht die Karte ihre Informationen.

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Hierzulande gibt es das auch, allerdings nicht als staatliches Projekt. Die private Seite Clever Tanken sammelt seit Jahren solche Daten. Sie bekommt sie von Tankstellenbetreibern und von Autofahrern. Finanziert wird das Ganze durch Werbung. Was sicher funktioniert, denn für den Benzinpreis interessieren sich angesichts seiner Höhe derzeit wohl alle Autofahrer.

Als App fürs Mobiltelefon gibt es die österreichische Datenbank nicht. Das deutsche Modell schon. Der Betreiber, eine Firma namens Info Road, bietet eine Clever-Tanken-App sowohl für Android als auch für Apples Betriebssystem an. Allerdings ist sie nicht kostenlos, bei beiden Systemen werden dafür 1,59 Euro verlangt.

Außerdem gibt es noch das Projekt Benzinpreis.de. Auch dort können von Autofahrern Preise gemeldet werden. Allerdings werden diese nicht auf einer Karte angezeigt und auch nicht für individuelle Tankstellen. Zu sehen ist auf der Website nur ein allgemeines Preisniveau und Preiskurven für Diesel und Benzin.

Dementsprechend verhilft die kostenlose App, die es nur in iTunes gibt, lediglich zu einer allgemeinen Empfehlung im Sinne von "heute besser nicht tanken". Immerhin lässt sich damit aber der Preis an der angesteuerten Tankstelle mit dem durchschnittlichen Marktpreis vergleichen.

Die Seite Tankcheck zeigt den konkreten Preis an Tankstellen in einer Stadt oder Region. Allerdings sind diese weder nach Preis noch nach Adresse geordnet, was das Suchen nach der billigsten unsinnig mühsam macht.

Die zugehörigen Apps für Android und Apple sind kostenlos, bei Tankcheck bezahlen die Tankstellen, um mit ihren Preisen aufgenommen zu werden. Was höchstwahrscheinlich die Auswahl stark einschränkt, da sicher nicht alle Tankstellenpächter 12 bis 35 Euro pro Jahr dafür ausgeben wollen. Auch wird nirgendwo erklärt, wie alt die Daten sind, die die Nutzer zu sehen bekommen. Angesichts der sich inzwischen mehrmals täglich ändernden Preise wäre das aber durchaus relevant.

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Es gibt weitere solcher Angebote. Beispielsweise von What Gas, hier die Android-App, einem europäischen Angebot, das nicht nur Daten in Deutschland registriert, sondern auch in Irland, Portugal und anderen Ländern. Oder von Mehr-Tanken, ebenfalls für Android und für iTunes. Die App lebt vor allem davon, dass Nutzer Preise melden. In Großstädten, wo das eher Menschen mehr tun, bietet sie gute Daten, auf dem Land kann es jedoch schwierig werden.

Nur um zu zeigen, was möglich wäre: Die Apps der rein amerikanischen Preissuche von Gas Buddy gibt es auch fürs Windows Phone und für den Blackberry.

Quelle:  Zeit Online
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