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Betrug am Telefon: Abzocke durch angebliche Microsoft-Techniker

Laut Berichten sind derzeit Abzocker unterwegs, die sich am Telefon als Microsoft-Techniker ausgeben und ihre Opfer nicht nur um 150 Dollar erleichtern, sondern auch Kreditkartendaten abgreifen.

Trojaner und Co.

Viren, Würmer und Trojaner können erhebliche Schäden auf dem PC anrichten. Beliebt bei Abzockern sind vor allem die Trojanischen Pferde, die vom Nutzer meist unbemerkt auf dem Rechner lauern und sensible Daten wie Passwörter abfangen, mit denen dann Schindluder getrieben werden kann.

Wie kann man sich schützen?

Bei allen Downloads aus dem Internet ist Vorsicht geboten. Das BSI warnt davor, dass sich in der Flut von Gratis-Programmen und Dateien unzählige Schadprogramme verstecken, die dann den Rechner infizieren. Manche davon verbreiten sich auch über USB-Sticks, weshalb man diese am besten nicht mit anderen austauschen sollte.
Bemerkt man die Infektion, sollte man an einem "sauberen" PC umgehend alle wichtigen Passwörter, besonders von Online-Händlern oder Auktionshäusern, ändern. Die Kontoauszüge sollte man in der nächsten Zeit stets kritisch prüfen, da Betrüger an Kontodaten gelangt sein könnten und nun im Namen des Geschädigten Geschäfte tätigen.

Bild: REUTERS

Das Einfallsreichtum von Kriminellen kennt keine Grenzen. Von einer besonders dreisten Masche berichtet jetzt das Technik-Portal „Heise.de“. Demnach meldeten sich in den vergangenen Tagen mehrfach Leser, die von Abzockern am Telefon belästigt wurden.

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Der Trick: Die Betrüger geben sich als Techniker des Software-Giganten Microsoft aus. Angeblich arbeiten sie für ein in London ansässiges „Windows Technical Support Department“ und erzählen ihren potentiellen Opfern, sie hätten per Fernwartung festgestellt, dass der Computer des Angerufenen mit einem Virus infiziert sei. Für eine Servicepauschale von 150 Dollar könne man das Problem aus der Ferne beheben, behaupten die Abzocker.

Ab 1. August Ein Button gegen Internet-Abzocke

Unseriöse Betreiber versuchen oft, Kunden unnötige Zusatzleistungen oder vermeintlich kostenfreie Leistungen unterzujubeln. Das soll zum 1. August schwieriger werden, denn dann müssen zahlreiche Online-Shops nachbessern.

Ab 1. August: Ein Button gegen Internet-Abzocke

Besorgte PC-Nutzer, die auf den Schwindel hereinfallen, werden dazu aufgefordert, eine Fernwartungssoftware zu installieren, um den angeblichen Technikern Zugriff auf den Computer zu ermöglichen. Anschließend sollen sie eine Service-Gebühr in Höhe von 150 US-Dollar zahlen – doch damit nicht genug, denn offenbar versuchen die Betrüger auch, die Kreditkartendaten ihrer Opfer für spätere Gaunereien abzugreifen.

Ganz neu ist die Masche nicht: Microsoft selbst warnt bereits auf seiner Webseite davor. Offenbar versuchen die Betrüger, die sich auf Englisch verständigen, nun in Deutschland vorzupreschen, da der Trick hierzulande noch nicht so bekannt ist.

Microsoft warnt ausdrücklich davor, angeblichen Technikern persönliche Daten weiterzugeben. Angerufene sollten sofort fragen, ob für den angebotenen „Service“ eine Gebühr fällig ist – ist dies der Fall, sollten sie umgehend auflegen. Betroffene werden dazu angehalten, den Betrug anzuzeigen.

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