Betrug am Telefon: Abzocke durch angebliche Microsoft-Techniker

Betrug am Telefon: Abzocke durch angebliche Microsoft-Techniker

Laut Berichten sind derzeit Abzocker unterwegs, die sich am Telefon als Microsoft-Techniker ausgeben und ihre Opfer nicht nur um 150 Dollar erleichtern, sondern auch Kreditkartendaten abgreifen.

Das Einfallsreichtum von Kriminellen kennt keine Grenzen. Von einer besonders dreisten Masche berichtet jetzt das Technik-Portal „Heise.de“. Demnach meldeten sich in den vergangenen Tagen mehrfach Leser, die von Abzockern am Telefon belästigt wurden.

Der Trick: Die Betrüger geben sich als Techniker des Software-Giganten Microsoft aus. Angeblich arbeiten sie für ein in London ansässiges „Windows Technical Support Department“ und erzählen ihren potentiellen Opfern, sie hätten per Fernwartung festgestellt, dass der Computer des Angerufenen mit einem Virus infiziert sei. Für eine Servicepauschale von 150 Dollar könne man das Problem aus der Ferne beheben, behaupten die Abzocker.

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Ab 1. August Ein Button gegen Internet-Abzocke

Unseriöse Betreiber versuchen oft, Kunden unnötige Zusatzleistungen oder vermeintlich kostenfreie Leistungen unterzujubeln. Das soll zum 1. August schwieriger werden, denn dann müssen zahlreiche Online-Shops nachbessern.

Wer im Internet unterwegs ist, tappt schnell mal in fiese Abofallen. Ein neues Gesetz soll die Betrügerei im Netz nun eindämmen. Quelle: dpa

Besorgte PC-Nutzer, die auf den Schwindel hereinfallen, werden dazu aufgefordert, eine Fernwartungssoftware zu installieren, um den angeblichen Technikern Zugriff auf den Computer zu ermöglichen. Anschließend sollen sie eine Service-Gebühr in Höhe von 150 US-Dollar zahlen – doch damit nicht genug, denn offenbar versuchen die Betrüger auch, die Kreditkartendaten ihrer Opfer für spätere Gaunereien abzugreifen.

Ganz neu ist die Masche nicht: Microsoft selbst warnt bereits auf seiner Webseite davor. Offenbar versuchen die Betrüger, die sich auf Englisch verständigen, nun in Deutschland vorzupreschen, da der Trick hierzulande noch nicht so bekannt ist.

Microsoft warnt ausdrücklich davor, angeblichen Technikern persönliche Daten weiterzugeben. Angerufene sollten sofort fragen, ob für den angebotenen „Service“ eine Gebühr fällig ist – ist dies der Fall, sollten sie umgehend auflegen. Betroffene werden dazu angehalten, den Betrug anzuzeigen.

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