Bewegungsmangel: Deutsche bewegen sich 30 Minuten am Tag

Bewegungsmangel: Deutsche bewegen sich 30 Minuten am Tag

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Des Deutschen liebste Freizeit-Beschäftigung: Das Fernsehen

Die Deutschen sitzen nur rum: Tagsüber bei der Arbeit und abends auf dem Sofa. Smartphone sei Dank kommt die Pizza ohne Anstrengung direkt aufs Sofa. Die gesellschaftlichen Veränderungen sorgen für einen Bewegungsstopp.

Die Deutschen werden nach einer Studie der Techniker Krankenkasse (TK) immer bequemer. „Dank der Digitalisierung können wir uns viele Wege sparen. Dies führt aber auch dazu, dass der Aktionsradius vieler Menschen immer kleiner wird“, erklärte TK-Chef Jens Baas am Mittwoch bei der Vorstellung der Studie „Beweg Dich, Deutschland“. Bass fügte hinzu: „Mehr als jeder Dritte bewegt sich im Alltag weniger als eine halbe Stunde. Ein weiteres Drittel bleibt unter einer Stunde. Das ist definitiv zu wenig.“

So bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Büroalltag

  • Weg zum Büro

    Nicht der kürzeste Weg im Gebäude ist der beste, sondern der längste. Das verschafft Ihnen Bewegung und nebenbei stärkt es sozialen Zusammenhalt und Wissensaustausch, wenn auf dem Weg auch in anderen Abteilungen vorbeigeschaut wird.

  • Treppen steigen

    Nehmen Sie die Treppe und nicht den Aufzug. Treppensteigen fordert und bringt Muskulatur und Kreislauf in Schwung.

  • Aufstehen

    Ordnen Sie Ihre Arbeitsmittel so an, dass Sie ab und zu aufstehen müssen: das Telefon nicht auf dem Tisch, sondern auf dem Sideboard; der Papierkorb nicht unter dem Tisch, sondern entfernt in der Raumecke.

  • Meetings

    Verwandeln Sie Sitzungen in "Stehungen". Das führt nebenbei auch zu deutlich intensiverer Beteiligung, kürzeren Meetingzeiten und höherer Effizienz.

Nach der Studie ist die Hälfte der Menschen in Deutschland sportlich aktiv - in unterschiedlicher Intensität. Die andere Hälfte bezeichne sich selbst als Sportmuffel oder Antisportler. „Wer sich nicht für Sport begeistern kann, bewegt sich auch im Alltag weniger, erledigt auch kurze Wege mit dem Auto, nimmt den Fahrstuhl statt der Treppe und geht weniger ins Freie“, so die TK. Und: „Vier von zehn Befragten arbeiten fast ausschließlich im Sitzen.“

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Das machen die Deutschen in ihrer Freizeit am liebsten

  • Kaffee trinken & Kuchen essen

    52 Prozent der Befragten vertreiben sich ihre Freizeit am liebsten bei einem gepflegten Kaffeeklatsch.

    Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen

  • CD bzw. MP3 hören

    Etwas mehr - nämlich 54 Prozent der Deutschen - hören mindestens einmal pro Woche Musik in ihrer Freizeit. Vorzugsweise auf CD oder im MP3-Format.

  • Körperpflege

    Im stressigen Alltag bleibt oft nicht viel Zeit für die Pflege von Körper und Geist. 61 Prozent der Deutschen geben an, sich in ihrer freien Zeit in Ruhe zu pflegen.

  • Computer

    Auch Zeit vor dem Computer verbringen 61 Prozent der in der Studie Befragten.

  • Wichtige Gespräche

    Für den Gedankenaustausch nehmen sich die Deutschen außerdem Zeit. In der Freizeit reden 64 Prozent über wichtige Dinge.

  • Ausschlafen

    65 Prozent der Befragten holen in ihrer Freizeit regelmäßig Schlaf nach, der im Stress oft zu kurz kommt.

  • Zeit mit dem Partner

    Ganzen 68 Prozent ist in der Freizeit wichtig, Zeit mit dem Partner zu verbringen.

  • Telefonieren (von unterwegs)

    Die freie Zeit unterwegs nutzen viele Deutsche (71 Prozent) zum telefonieren.

  • Gedanken nachgehen

    Das Denken kommt bei den Deutschen in der Freizeit offenbar nicht zu kurz: 71 Prozent gehen ihren Gedanken nach, wenn sie etwas Ruhe haben.

  • Zeitungen und Zeitschriften lesen

    72 Prozent lesen hobbymäßig gerne Zeitungen oder Zeitschriften.

  • Internet

    Das Surfen im Internet gehört für 73 Prozent der Deutschen zum Freizeitvertreib.

  • Telefonieren (von zu Hause)

    Noch lieber als unterwegs führen die Deutschen Telefongespräche von zu Hause. Telefonieren zählt zu den Top 3 Freizeitaktiviäten.

  • Radio hören

    Ganze 90 Prozent der Befragten hören mindestens einmal die Woche regelmäßig Radio.

  • Fernsehen

    Die mit Abstand beliebteste Freizeitaktivität ist fernsehgucken. Ganze 97 Prozent sitzen regelmäßig vor der Glotze.

Auch die Freizeit verbringen die Menschen demnach im Schnitt gut drei Stunden am Tag sitzend. Eine Fehlzeiten-Analyse, die die TK ebenfalls vorstellte, zeige, dass sich „der gesellschaftliche Stillstand“ auf die Gesundheit auswirke. 2015 seien die versicherten Erwerbspersonen der TK durchschnittlich 15,4 Tage krankgeschrieben gewesen. Das entspricht einem Krankenstand von 4,23 Prozent, dem höchsten seit Beginn der TK-Gesundheitsberichterstattung. Mit drei Tagen pro Kopf entfällt der größte Anteil auf Krankheiten des Bewegungsapparats.

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