Bigpoint-Chef Heiko Hubertz: Smartphone-Spiele und Verdienstmöglichkeiten

Bigpoint-Chef Heiko Hubertz: "Ein Spieler kostet heute drei Euro und mehr"

Smartphone-Spiele und Verdienstmöglichkeiten

Was bringt das?

Wir versuchen, auch mit Werbung Geld zu verdienen – vor allem innerhalb der Spiele.

Das funktioniert bisher kaum, denn Cola-Werbung wirkt beispielsweise in einem Spiel mit Zwergen deplatziert.

Klar wäre es komisch, wenn da einfach eine Cola auftaucht. Aber wenn ein Spieler ein Lebenselixier bekommt, sich dafür aber einen Cola-Spot ansehen muss, gibt es eine Verbindung. Man muss da passende Formen finden.

Was wollen Sie damit verdienen?

Schon einen signifikanten Umsatzanteil, aber ich glaube nicht, dass es jemals mehr als zehn Prozent werden.

Warum sind Sie aus dem boomenden Markt der Smartphone-Spiele ausgestiegen?

Mobile Gaming ist ein ganz wichtiger Zukunftsmarkt. Wir haben uns aber dazu entschieden, solche Spiele nicht mehr selbst zu entwickeln. Es kommen jeden Tag Hunderte Spiele in die App-Stores. Um da zu bestehen, muss man auf einen totalen Hit hoffen und von Apple prominent präsentiert werden.

Aber Sie wollten doch in fünf Jahren die Hälfte der Umsätze mit mobilen Spielen erzielen?

Ja, das wollen wir auch weiterhin. Aber wir konzentrieren uns darauf, gute Spiele von anderen Entwicklern zu finden und die zu veröffentlichen und zu vermarkten.

Die Börsenpläne wurden aber durch Zynga ruiniert, oder?

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Ruiniert würde ich nicht sagen, aber Zynga hat es auf jeden Fall schwerer gemacht. Da wir letztes Jahr erst neue Investoren gewonnen haben, gibt es in den nächsten Monaten aber keinen Bedarf, an die Börse zu gehen.

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