Birdflight startet: Münchner Startup Testbirds startet Testflight-Alternative

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Screenshot des neuen Dienstes Birdflight.

von Franziska Bluhm

Der Crowdtesting-Anbieter Testbirds startet eine Plattform, auf der Entwickler ihre Applikationen testen können.

 

Der Münchner Crowdtesting-Anbieter Testbirds startet Birdflight, eine Plattform, auf der Entwickler ihre Apps für iOS und Android testen können. Der Dienst wird kostenlos verfügbar sein. 

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"Jeder Entwickler sollte die Möglichkeit haben, iOS- und Android-Beta-Apps zur Verfügung stellen zu können", sagt Philipp Benkler, einer der Gründer und Geschäftsführer von Testbirds. Der Münchner IT-Dienstleister reagiert damit auf die Ankündigung von Testflight, einer kostenlosen Plattform des Unternehmens Burstly, ab 21. März das Testen von Android-Apps nicht mehr zu unterstützen. Burstly wurde Mitte Februar von Apple gekauft. Auf Testflight konnten Entwickler frühe Versionen ihrer Apps für Betatests zur Verfügung zu stellen, um in einem kleinen Kreis von Testern Feedback zu sammeln und die Apps so schneller und effektiver weiterzuentwickeln, ohne diese Vorabversionen bei den offiziellen Anbieterplattform hochladen zu müssen. 

Die Startversion wird eine Distributionsplattform für iOS und Android umfassen. Entwickler sollen ihre Apps für die beiden Betriebssysteme leicht und kontrolliert an ihre Betatester verteilen können. Bestehende Software Development Kits (SDK) sollen dann - je nach Interesse des Marktes - integriert werden, um weitere Statistiken und Crashs dokumentieren zu können. Entwickler sollen also die freie Wahl bekommen, welches SDK sie verwenden, entweder unseres oder irgendeines am Markt. Ziel sei es, Birdflight kostenlos anzubieten. Wie es scheint, verspricht sich das Testbirds-Team so neue Kundenkreise für ihre Crowdtesting-Dienstleistungen zu gewinnen. 

Nach eigenen Angaben wollte Testbirds diesen Service schon länger ins Angebot nehmen. "Nach der Ankündigung von Testflight, den Android-Support einzustellen, wollten wir rechtzeitig mit einem alternativen Angebot an den Start gehen", sagt Georg Hansbauer, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer von Testbirds. 

Testbirds gibt es seit 2011, nachdem Georg Hansbauer und Philipp Benkler an der TU München und Uni Augsburg Finanz- und Informationsmanagement studiert haben. In einem Brainstorming haben sie sich mehrere Crowdsourcing-Konzepte angeschaut. Innerhalb einer Woche stand für sie fest, dass sie gemeinsam mit Markus Steinhauser, einem guten Freund aus Abitur-Zeiten, eine Firma gründen wollen. Mit Testbirds bieten sie Kunden das Testen von Webseiten und mobilen Applikationen durch die Masse an. Die bei Testbirds registrierten rund 25.000 Tester suchen Fehler und geben Hinweise für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Das Wachstum der Tester pro Monat ist vierstellig. Mittlerweile hat das Unternehmen 30 Mitarbeiter und Büros in München, Amsterdam, London und Budapest. Zu den Großkunden zählen Unternehmen wie die Deutsche Post, die Allianz, Audi, die Drogeriekette dm und einige Telekommunikationsunternehmen. 2012 erzielten die drei Jungs eine Finanzierung im siebenstelligen Bereich.

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