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Blackpad: Blackberry-Hersteller arbeitet an iPad-Konkurrent

von Oliver Voß

Die Gerüchte um einen iPad-Konkurrenten des Blackberry-Herstellers RIM verdichten sich. Auch einen möglichen Namen für den Tablet-Computer gibt es nun: Blackpad dürfte das Gerät heißen.

iPad mit E-Mail-Nachricht Quelle: dpa
iPad mit E-Mail-Nachricht Quelle: dpa
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Steve Jobs hat es einmal mehr geschafft. Nach dem Musikspieler iPod und dem berührungsempflindlichen iPhone hat der Apple-Chef mit dem iPad den Elektronikmarkt mit einem neuen Produkt radikal beeinflusst.

Über Jahre gelang verschiedenen Konkurrenten nicht, Tablet-Computer erfolgreich an die Kunden zu bringen. Nun setzte Apple in nicht mal drei Monaten 3,3 Millionen Stück ab – fast genauso viele wie von seinen Mac-Computern.

Und schon bald könnte das iPad an den herkömmlichen Rechnern vorbeiziehen: Der Marktforscher iSuppli prognostiziert in diesem Jahr insgesamt 12,9 Millionen ausgelieferte Exemplare, im kommenden Jahr dann schon 36,5 Millionen und 2012 letztlich 50,4 Millionen.

Daher versuchen auch Jobs Wettbewerber mit ähnlichen Produkten zu punkten. Selbst das deutsche Internetunternehmen 1&1 warf eilig ein eigenes Flachgerät auf den Markt und Branchengrößen wie Sharp, Acer und Toshiba kündigten in der letzten Zeit eigene Geräte an.

Auch das kanadische Unternehmen Research In Motion (RIM) scheint an einem Tablet-Computer zu arbeiten. Der Hersteller der Blackberry-Smartphones hat bereits in diesem Segment erheblichen Druck von Apple bekommen. Darüber, dass RIM im Bereich der Flachcomputer mit einem eigenen Gerät zurückschlagen könnte wird schon länger spekuliert.

Immerhin hatte das Unternehmen im Frühjahr eine Großbestellung an 8,9 Zoll großen berührungsempfindlichen Displays getätigt. Nun gibt es einen neuen Hinweis, der auch auf einen möglichen Namen hindeutet: Wie jetzt bekannt wurde, sicherte sich RIM Anfang des Monats die Internetadresse Blackpad.com.

Im „Wall Street Journal“ hatte im Juni Insider bestätigt, dass RIM mit einem entsprechenden Gerät experimentiere. Laut dem Bericht könnte das Blackpad bis Ende des Jahres auf den Markt kommen, also pünktlich zum lukrativen Weihnachtsgeschäft. Bis dahin dürfte auch klarer werden, wer in dem neuen Segment Apple am ehesten Paroli bieten kann - der Wettbewerb nimmt auf jeden Fall zu.

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3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 05.08.2010, 15:45 UhrAnonymer Benutzer: Stephan

    Wenn ich eine größere Anzahl von Unternehmensberatern morgens im Flieger nach Frankfurt oder München sitzen sehe, die neben Edel-Notebook und iPhone noch ein iPad einstecken haben (und wer hat das schon??), dann glaube ich, daß das iPad langfristig ein Erfolg wird. Das ist ein kurzfristiger Hype, den Apple abgrast. Die ganze dumme "me too!" Konkurrenz wird wieder in die Röhre gucken, noch schlimmer als die iPhone-Nachahmer. DENKT EUCH SELbER MAL WAS AUS! möchte man ihnen zurufen.

  • 31.07.2010, 00:11 UhrAnonymer Benutzer: Nonna Brennsler

    Nicht jeder braucht so ein Tabletquatsch. Sind nur ganz wenige junge Leute. Viele wollen richtig arbeiten und nehmen gleich einen Laptop.

    Liebe Manager - NiEMALS wird das zu einem Massenmarkt NiEMALS !
    Zeitungsverlage - vergesst es. Die Leute kaufen kein Tablet zum Zeitung digital lesen - dann kaufen sie lieber die Zeitung oder sie lesen sie kostenlos im internet.

    KEiNER HAT DiE ZEiTUNGSVERLAGE iNS iNTERNET GERUFEN !
    GEHT DOCH ! DiE USER KÖNNEN SiCH DiE iNHALTE AUCH SELbER MACHEN ! ÄTSCH ÄTSCH ÄTSCH ÄTSCH ÄTSCH ÄTSCH

  • 30.07.2010, 15:55 UhrAnonymer Benutzer: Mac User

    mal sehen was da kommt. Die Ankündigungen der Konkurrenz sind meist nur Hilferufe ich hab nichts aber ich will den Absatz von Apple bremsen. Viele vergessen einfach das Apple immer überlegen war und nur erst nach fast über 20 Jahren die meisten User diese Tatsache erkennen.

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