Browser: Internet Explorer verliert im Test

Browser: Internet Explorer verliert im Test

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Im Browser-Test hat der Internet Explorer keine Chance gegen Chrome.

Schnell und sicher surfen - nicht mit Microsofts Internet Explorer. Die Stiftung Warentest hat elf kostenlose Browser unter die Lupe genommen. Davon waren nur drei schlechter als der IE.

Der Internet Explorer (IE) von Microsoft hat seine Vormachtstellung unter den Browsern längst verloren. Zu Recht? Es scheint so. Die Stiftung Warentest hat elf kostenlose Browser verglichen. Dabei kam der IE nicht gut weg. Er wurde vor allem wegen Sicherheitsmängeln abgestraft.

Am besten schnitt Googles Browser Chrome ab. Auch mit Firefox, Opera und Safari surfen User sicherer, schneller und bequemer als mit dem Internet Explorer. Nur der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfohlene "Browser in the Box", Iron und Maxthon schnitten noch schlechter ab als der IE. Der "Browser in the Box" erfordert bei Start und Seitenaufbau viel Geduld, da er aus Sicherheitsgründen abgeschottet vom restlichen System auf einem virtuellen Computer läuft.

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Bei den übrigen Browsern sind die Geschwindigkeitsunterschiede eher gering, so dass sie in der alltäglichen Nutzung kaum auffallen. Der Internet Explorer war dennoch einer der langsamsten Browser im Test. Zu Abwertung führten aber vor allem Sicherheitsprobleme: Beim URL-Blocking ist der IE ein Totalausfall. Von 50 Seiten, die mit Schadsoftware infiziert waren, erkannte der Microsoft-Browser gerade mal eine einzige.

Sieben der elf getesteten Browser punkteten hingegen mit "guten" Sicherheitsfunktionen - neben dem URL-Blocking auch durch Phishing-Schutz und Anonymisierung. Auch beim Anwendungskomfort, der die Hälfte der Bewertung ausmachte, lässt die Konkurrenz den IE alt aussehen. In der Gesamtwertung holte Chrome mit der Note 1,8 den Sieg, gefolgt von Opera und Firefox mit 2,0 beziehungsweise 2,1. Der Internet Explorer erhielt die Gesamtnote 2,8.

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Als positiv wertete die Stiftung Warentest, dass fast kein Browser unnötige Nutzerdaten an das eigene oder andere Unternehmen versendet. Allerdings wird bei der Opera-Version für Apples Mac OS und dem Browser Maxthon eine eindeutige Gerätekennung verschickt. Das ermöglicht personalisierte Werbung.

Interessantes Detail zu Googles Chrome: Hier konnten die Tester keinen überflüssigen Datenverkehr feststellen - das gilt aber nur, solange der Nutzer sich nicht im Browser anmeldet.

Den ausführlichen Test können Sie hier kostenpflichtig herunterladen. Er erscheint zudem in der September-Ausgabe der Zeitschrift test.

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