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Commotion Wireless: Eine App gegen Zensur

von ked

Eine US-Initiative bastelt an einer App, die Menschen in Ländern mit Zensur helfen soll, die Netzschranken zu umgehen. Die US-Regierung fördert das Projekt.

Muy interesante

Sex sells, egal ob es sich um die Seite-1-Mädchen von der Bild-Zeitung handelt oder um diesen unbekleideten jungen Mann. Die spanische Wissenschaftszeitung Muy interesante von G+J machte mit diesem Titelbild auf, allerdings waren beim Ursprungsmotiv keine großen Buchstaben unterhalb der Bauchnabelregion zu sehen. Laut Meedia hatte Apple die Zeitschrift nicht für sein Zeitschriftenregal Newsstand zugelassen und erst als die Buchstaben das Bild etwas züchtiger machten, wurde die Wissenschaftszeitschrift bei Apple zugelassen.

Bild: Screenshot

Freies Internet für alle - das ist keine Forderung der Piratenpartei, sondern der US-Initiative Commotion Wireless (drahtloser Aufruhr). Sie arbeitet an einer speziellen App für Dissidenten, mit der Zensurschranken im Internet umgangen werden sollen. Die App soll es sowohl für Smartphones als auch für Tablet-Computer geben und Menschen in autoritären Staaten die Möglichkeit geben, ihre Meinung im Netz frei zu äußern. Projektchef Sascha Meinrath von der US-Denkfabrik "New America Foundation" sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, er gehe davon aus, dass die Software schon Anfang kommenden Jahres fertig sein.

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Wenn Sie ein Freund von Zeitungen sind, werden Sie diese App garantiert lieben. Sie vereint Social Media und Informationen in einem. Nachrichten lassen sich voreinstellen, so dass Sie nur noch die News lesen, die Sie wirklich interessieren. Facebook und Twitter lassen sich ebenfalls in diese App einbinden.

Bild: Screenshot

Ziel der Initiative sei es, ein sichere Plattform zu schaffen, auf die Menschen zugreifen können, selbst wenn die jeweilige Regierung Teile des Internets zensiert. Bisher testet Radio Free Asia (RFA) die App. Der Sender sitzt zwar in den Staaten, strahlt sein Programm aber auch nach China aus. Senderchefin Libby Liu sagte, dass es dank Alternativnetzwerken wie Commotion möglich sei, an Quellen heranzukommen und diese auch zu schützen.

US-Regierung fördert Projekt

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Die US-Regierung hat ähnliche Projekte in den vergangenen Jahren bereits mit rund 60 Millionen Euro mitfinanziert und will noch weitere 25 Millionen in Initiativen für mehr Meinungsfreiheit im Internet investieren. Auch Commotion Wireless soll von diesen Förderungen profitieren. Wie ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte, setze man seit des Arabischen Frühlings auf solche Technologien, die die Abschaltung des Internets umgehen. Die Us-Regierung wolle allerdings keinen Einfluss darauf nehmen, wie und wo die App eingesetzt wird.

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