Computer: Aufmarsch der Ultrabooks

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Macbook Air

von Thomas Kuhn

Eine neue Serie leichter, eleganter und extrem schneller Notebooks macht Jagd auf Apples Trendsetter Macbook Air.

Es ist – wie so oft – eine Frage der Perspektive: Für die einen sind die Maschinen nicht viel mehr als ein nützliches, 1350 Gramm schweres Spielzeug aus Aluminium, Glas und Plastik. Für die anderen ist Apples ultraschlankes Macbook Air schlicht die eleganteste und begehrenswerteste Verpackung, die je für einen Laptop-Computer entworfen wurde.

Gut drei Jahre nach seiner Präsentation bekommt der ganz in Alu gehüllte, teilweise nur drei Millimeter dicke Trendsetter nun erstmals auf breiter Front Konkurrenz: Im Verbund mit dem Chipriesen Intel bringen Acer, Asus, Lenovo und Toshiba in diesen Tagen ihre ersten Ultrabook-Highend-Computer auf den Markt.

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Ultrabooks

Zu Preisen um 1000 Euro sind die neuen Augenschmeichler mit ihren robusten, ebenfalls aus Aluminium beziehungsweise aus Magnesium gefertigten Gehäusen zwar etwa doppelt so teuer wie aktuelle Durchschnitts-Notebooks. Zugleich aber sind sie bis zu 20 Prozent billiger als vergleichbare Macbook-Air-Modelle.

Grund für den Preis sind neue, schnelle und energieeffiziente PC-Komponenten. Damit sollen die Ultrabooks die Stärken von Laptops, Netbooks und Tablet-Computern vereinen: So starten die Ultrabooks nicht nur wesentlich schneller als die meisten Laptops bisheriger Bauart. Sie benötigen auch viel weniger Akkustrom. Mit fünf bis acht Stunden Betriebszeit versprechen sie Laufzeiten, wie sie bisher nur die zwar energiesparenden, dafür aber untermotorisierten Netbooks boten.

Geringer Stromverbrauch

Tatsächlich sind das mehr als Marketing-Versprechen: Selbst die ersten noch nicht finalen Testgeräte waren in nur 10 bis 15 Sekunden einsatzbereit – auch wenn sie zuvor ganz ausgeschaltet waren. Aus dem neuen „Instant-on“ genannten Tiefschlafmodus ließen sich die Edel-Rechner gar in nur drei bis fünf Sekunden erwecken. Damit nähern sie sich der unmittelbaren Einsatzbereitschaft, mit der sonst nur Tablet-Computer ihre Nutzer begeistern. Besitzer herkömmlicher PCs können von solchem Tempo bisher ohnehin meist nur träumen.

Trotzdem bleiben die auf Effizienz getrimmten Ultrabooks im Tiefschlaf wochenlang betriebsbereit. Möglich macht das Intels jüngste iCore-Prozessor-Serie, zusammen mit den zugehörigen Systemchips, die hohe Rechenleistung mit geringem Stromverbrauch verbinden. Statt der bei Standard-Notebooks bisher üblichen 35 Watt haben die neuen Prozessoren nur noch eine Leistungsaufnahme von maximal 17 Watt.

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