Computer: Was Apples neues Betriebssystem Snow Leopard bringt

Computer: Was Apples neues Betriebssystem Snow Leopard bringt

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Apples neues Betriebssystem: Kein Tiger im Tank, dafür aber ein Schneeleopard unter Computergehäuse

Dieses Jahr geht der Kampf der beiden ungleichen Rivalen in die nächste Runde: Apple und Microsoft erneuern ihre Betriebssysteme. Windows 7 ist für Oktober angekündigt, und Apples neues System Snow Leopard (OS X 10.6) ist seit wenigen Tagen auf dem Markt.

Schon Stunden nach Verkaufsstart war es in vielen Läden vergriffen. Man kann zwar nie ganz sicher sein, ob das der großen Nachfrage geschuldet ist oder ob eine künstliche Verknappung zum großen Marketingplan des verschwiegenen Konzerns gehört.

Dennoch: Ein Blick auf das Programm lohnt sich. Auch wenn das neue Betriebssystem seinem Vorgänger Leopard zunächst ähnelt. Am Innenleben jedoch haben die Programmierer kräftig gearbeitet. Das Ergebnis: Snow Leopard ist schneller und geht sparsamer mit Batterien um.

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Erstmals mit Virenschutz

Schlüssel dazu ist die sogenannte 64-Bit-Technologie. Sie optimiert die Software für die neue, leistungsfähige Prozessorengeneration, die doppelt so große Datenpakete verarbeiten kann wie ältere Prozessoren. Die meisten neuen Computer besitzen zwar schon die schnelleren Chips, arbeiten aber noch mit alten 32-Bit-Programmen. Snow Leopard und viele der von Apple mitgelieferten Programme dagegen nutzen jetzt die volle Leistung der 64-Bit-Prozessoren. So etwa der Browser Safari, der elektronische Kalender iCal und das Mailprogramm Mail. All diese Programme arbeiten jetzt deutlich schneller. Und erstmals gibt Apple zu, dass es auch Mac-Viren gibt: Snow Leopard wird mit einem Schutzprogramm gegen elektronisches Ungeziefer geliefert.

Bislang stellte Apple sein System stets als virensicher dar. Eine der wichtigsten Neuerungen von Snow Leopard ist jedoch, dass sich Apple-Rechner nun ohne Zusatzprogramme mit Microsofts Kommunikationsplattform Exchange 2007 verbinden. So lassen sich zu Hause auf dem Mac-Rechner Firmenmails, Kalendereinträge und Adressbücher synchronisieren. Das können ab Werk bislang nicht einmal Windows-PCs. Die Vollversion von Snow Leopard kostet 169 Euro, das Update ist für 29 Euro zu haben. Windows 7 kostet in einer Vollversion 119 Euro.

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