Bild: dpaDas Computerspiel "Crysis 2" ist ein Ego-Shooter und aufgrund seiner Brutalität stark umstritten. Trotzdem gewann es am Donnerstagabend den Deutschen Computerspielpreis. Damit wurde im Vergleich zu früheren Auszeichnungen auch ein kommerziell erfolgreiches Spiel prämiert. "Crysis 2" wurde über drei Millionen Mal verkauft, steht inzwischen aber nicht mehr in den Top Ten der meistverkauften Spiele. Die WirtschaftsWoche wirft einen Blick auf das aktuelle Ranking.
Bild: screenshotMPlatz 10: Fußball Manager 12
Den zehnten Platz unter den meist verkauften Computerspielen im ersten Vierteljahr 2012 belegt laut der Auswertung von Media Control die elfte Version der Serie „Fußball Manager“. In diesem Spiel hat der Spieler die Kontrolle und Verantwortung für einen kompletten Fußball-Verein. In der Position als Manager muss er sich für Transaktionen entscheiden, das Stadion in Stand halten, die Trainingspläne der Spieler erstellen und vieles mehr.
Der Fokus bei der Entwicklung der neuesten Version lag darauf, die 3D-Szenen zu verbessern und realistischer zu gestalten. Ansonsten bietet der Fußball Manager weitere Entwicklungen in diversen Features, wie im Transfermarkt, oder bei den Vereinsgeländen.
Quelle: Media Control GfK International
Bild: screenshotPlatz 9: Die Sims 3
Noch bessere Verkaufszahlen konnte das PC-Spiel „Die Sims 3“ erzielen. Seit Jahren können die Sims ihre Fangemeinde vergrößern, indem sie den Spieler in ihre Welt einladen. Dieser kann dort mit verschieden Charakteren ein virtuelles Leben führen. Er muss Alltagssituationen meistern, dem Job nachkommen, sich mit Nahrung versorgen und auf die Hygiene achten.
Neuigkeiten bei „Die Sims 3“ sind beispielsweise eine offene Nachbarschaft, die lange Ladezeiten beim Wechsel zwischen den Grundstücken vermeidet, oder eine neue Altersstufe, die eingeführt worden ist. Außerdem gibt es in der neuesten Version der Sims die „Gelegenheiten“. Das sind mögliche Aufgaben, die während des Spielverlaufs auftauchen und falls erwünscht vom Charakter erledigt werden können. Dafür erhält der Spieler eine Belohnung.
Bild: screenshotPlatz 8: Die Sims 3 - Einfach tierisch
Wer die Sims in sein Herz geschlossen hat, kann sich die Sims-Welt je nach persönlichen Vorlieben erweitern. Dafür gibt es die sogenannten Erweiterungspakete, welche sich einer bestimmten Thematik („Traumkarrieren“, „Megastar“) widmen. Auch „Die Sims 3 – Einfach tierisch“ ist ein Erweiterungspaket. Das Spielprinzip ist gleich dem, der klassischen Sims. Zusätzlich kann sich der Charakter um seine Haustiere kümmern und sie beispielsweise dressieren. Das Erweiterungspack beinhaltet über 100 unterschiedliche Tierarten, aus denen der User wählen oder sich ein eigenes Tier erzeugen kann.
Bild: screenshotPlatz 7: Die Sims 3 – Traumsuite Accessoires
Auch den siebten Platz im Ranking belegen die Sims. Noch besser als „Einfach tierisch“, verkaufte sich das Add-On „Traumsuite Accessoires“. Wie der Name schon sagt handelt es sich hier um eine Erweiterung von Möbeln und Accessoires, um das Leben der Sims attraktiver und stilvoller zu gestalten. Doch auch der Look des Charakters kann mit dieser Erweiterung angepasst werden.
Bild: screenshotPlatz 6: Anno 2070
In dem PC-Spiel Anno 2070 begibt sich der Spieler in die Rolle eines Architekten der Zukunft. In dieser Position muss er sich ökologischen Herausforderungen stellen und eine Welt der Zukunft, die durch den Klimawandel verändert wurde errichten. Das kommt an, die Wirtschaftssimulation liegt im Ranking der meistverkauften PC-Spiele auf Platz sechs. Die Anno-Serie ist eines der erfolgreichsten Spiele, die in Deutschland entwickelt werden.
Bild: screenshotPlatz 5: Battlefield 3 Limited Edition
Das PC-Spiel Battlefield 3 ist einer der realistischsten Shooter auf dem Markt. Durch die moderne Spielengine überzeugt der Ego-Shooter die Fans mit hoch qualitativer Grafik und enormer Realität. Die Besonderheit der Limited Edition liegt darin, dass in der Multiplayer-Spielerweiterung die Karten aus Battlefield 2 aufgearbeitet wurden und nun mit der verbesserten Grafik gespielt werden können.
Bild: screenshotPlatz 4: Call of Duty: Modern Warfare 3
Auf den vierten Platz der meistverkauften PC-Spiele positionieren die User durch ihre Käufe das First-Person-Actionspiel „Call of Duty: Modern Warfare 3“. Dieses knüpft an direkt an die Geschehnisse von Call of Duty: Modern Warfare 2 an. Insgesamt ist es der achte Teil der Reihe, die zu den erfolgreichsten Spielen überhaupt zählt. Allein am ersten Verkaufstag in den USA und Großbritannien spielte Modern Warfare 3 schon 400 Millionen Dollar ein.
Bild: screenshotPlatz 3: The Elder Scrolls V: Skyrim (Day One Edition)
Den dritten Platz der meistverkauften PC-Spiele des ersten Quartals 2012 belegt das Open-World Fantasy-Rollenspiel „The Elder Scrolls V: Skyrim“, in der Day One Edition“. Hier erlebt der Spieler in einer riesigen Fantasiewelt aus Bergen, gewaltigen Städten, oder alten Verliesen verschieden Abenteuer und kämpft gegen Drachen und anderes Fantasy-Getier.
Bild: screenshotPlatz 2: Mass Effect 3
Das Action-Rollenspiel „Mass Effect 3“ belegt den zweiten Platz im Ranking. Im Nachfolger des letzten Spiels aus dem Jahre 2010, soll der Spieler in der Rolle des Commander Shepard die Galaxie nach einer Alien-Invasion retten. Dabei kann der Spieler seine Vorgehensweisen frei wählen, so dass je nach Entscheidung und Taktik ein individuelles Spielerlebnis entsteht.
Das Computerspiel "Crysis 2" ist ein Ego-Shooter und aufgrund seiner Brutalität stark umstritten. Trotzdem gewann es am Donnerstagabend den Deutschen Computerspielpreis. Damit wurde im Vergleich zu früheren Auszeichnungen auch ein kommerziell erfolgreiches Spiel prämiert. "Crysis 2" wurde über drei Millionen Mal verkauft, steht inzwischen aber nicht mehr in den Top Ten der meistverkauften Spiele. Die WirtschaftsWoche wirft einen Blick auf das aktuelle Ranking.
Die Computerspielemesse Gamescom wächst weiter: Auf der Branchenschau in Köln werden in der kommenden Woche mehr als 600 Aussteller ihre Produkte präsentieren, teilte die Koelnmesse am Mittwoch mit. 2011 waren es noch 557. Die Ausstellungsfläche sei auf 140.000 Quadratmeter gewachsen. Trotz der gestiegenen Ausstellerzahl werden einige namhafte Firmen nicht dabei sein, darunter Microsoft und Nintendo; auch THQ und Sega fehlen. „Das sind keine Absagen, die für ewig gelten“, sagte Gerald Böse, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH. „Wir stehen nach wie vor in sehr engem Kontakt zu den Herstellern.“ Einige Produkte der abwesenden Unternehmen würden an Ständen anderer Aussteller präsentiert.
Eines der Highlight der Gamescom wird die Rückkehr von Lara Croft sein: Auf der Messe können Fans das neueste Abenteuer der „Tomb Raider“-Heldin testen. Diese Ankündigung dürfte so manchen der vornehmlich männlichen Besucher verzücken, sie steht zugleich sinnbildlich für die Computerspielemesse: Fortsetzungen beliebter und bewährter Titel prägen in diesem Jahr das Bild, die ganz großen Innovationen sind nicht zu erwarten. Den Fans ist das egal, die Koelnmesse rechnet mit einem rekordverdächtigen Andrang bei der großen Spiele-Party.
An neuer Software mangelt es nicht. Mehr als 300 Titel sind erstmals in Deutschland anspielbar, darunter seien „spektakuläre Neuheiten“, wie die Messe verspricht. Besucher können diverse Spiele mit Blockbuster-Potenzial testen, neben „Tomb Raider“ etwa eine Erweiterung für den Rollenspiel-Dauerbrenner „World of Warcraft“, dazu Fortsetzungen von Sport-Simulationen wie „Pro Evolution Soccer“ und „Need for Speed“ oder von Ego-Shootern wie „Call of Duty“, „Far Cry“ und „Crysis“. Viele Fans nehmen Wartezeiten von mehr als drei Stunden in Kauf, um einen 10- oder 15-minütigen Einblick zu erhaschen.
Doch große Wagnisse gehen die traditionell risikoscheuen Anbieter nicht ein. Auch auf neue Hardware, aus der die Software-Entwickler neue Konzepte kitzeln könnten, warten Spieler wohl vergeblich. Sony dürfte die neue Generation seiner Konsole erst 2013 vorstellen, auch eine schlankere und billigere Version der Playstation 3 wird vermutlich erst nach der Messe präsentiert. In den Lagern stehen noch zu viele Geräte der jetzigen Version, heißt es in der Branche.
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