
Kickstarter.com
Die größte und bekannteste US-amerikanische Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ wurde im April 2009 von Perry Chen, Yancey Strickler, und Charles Adler gegründet. Sie ist auch für viele deutsche Plattformen ein Vorbild. Seit April 2009 kamen in über 10.000 Projekten rund 75 Millionen Dollar (rund 56 Millionen Euro) zusammen.

Startnext.de
Die größte deutsche Crowdfunding-Plattform wurde 2010 von Tino Kreßner und Denis Bartelt gegründet. Bei „Startnext“ sollen insbesondere Kulturprojekte finanziert werden. Es ist die derzeit bekannteste Crowdfunding-Plattform in Deutschland. Innerhalb des ersten Jahres wurden rund 200.000 Euro über Startnext gesammelt und 60 Projekte aus allen
kreativen Sparten erfolgreich finanziert.
MySherpas.com
Ebenfalls 2010 ging die Plattform „MySherpas“ an den Start mit dem Ziel die führende Plattform für Crowdsponsoring und Crowdfunding in Deutschland zu werden. Im ersten Jahr wurden knapp 60.000 Euro für Projekte gesammelt. Beim Bekanntheitsgrad liegt sie in Deutschland derzeit auf Platz zwei. „Wir glauben an die Idee des Crowdsponsorings und -fundings und sind davon überzeugt, dass Europa abertausende von originellen Ideen und Projekten zu bieten hat, denen oft nur die finanziellen Mittel fehlen, um zu starten“, so das Team von „MySherpas“.

VisionBakery.de
Ein Team von sieben jungen Menschen größtenteils aus der Medienwelt entwickelte 2010 in Leipzig die Idee für die „VisionBakery“. „Wir wollen etwas bewegen und die Finanzierung von kreativen Ideen in Deutschland vereinfachen“, so ihre Motivation.

IndieGoGo.com
Die US-amerikanische Plattform „IndieGoGo“ wurde 2008 von Slava Rubin, Danae Ringellmann und Eric Schell im kalifornischen San Francisco gegründet. Projekte, die hier eingestellt werden, gehören in die Bereiche Musik, Charity, Kleinunternehmen oder Film. Nur vier Monate nach ihrem Start hatte die Crowd bei der Plattform schon 100.000 Dollar an Unterstützung .

ArtistShare.com
Die US-amerikanische Plattform „ArtistShare“ wurde 2000 gegründet und gilt damit als die erste Crowdfunding-Plattform überhaupt. Hier können Künstler – vor allem Musiker – ihre Werke nach dem Crowdfunding-Prinzip finanzieren lassen. 2005 bekam die Musikerin Maria Schneider für ihr Album „Best Large Jazz Ensemble Album“ einen Grammy. Es war das erste über „ArtistShare“ finanzierte Werk, dass einen renommierten Preis erhielt. Insgesamt wurden bis jetzt sechs ArtistShare-Projekte mit einem Grammy ausgezeichnet.
Kickstarter.com
Die größte und bekannteste US-amerikanische Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ wurde im April 2009 von Perry Chen, Yancey Strickler, und Charles Adler gegründet. Sie ist auch für viele deutsche Plattformen ein Vorbild. Seit April 2009 kamen in über 10.000 Projekten rund 75 Millionen Dollar (rund 56 Millionen Euro) zusammen.
Die Konsole für die Massen soll ab März nächsten Jahres in die Läden kommen, der Prototyp existiert bereits. Wo Playstation und Co. nicht unter 200 Euro zu haben sind, soll Ouya nur 99 Dollar kosten - also umgerechnet rund 80 Euro. Billig ausgestattet soll die Konsole dabei keineswegs sein.
Technische Details:
- Tegra3 Quad-Core-Prozessor von Nvidia
- ein GigaByte RAM
- acht GigaByte Flash-Speicher
- WLAN, HDMI, USB, WLAN und Bluetooth
- USB-2.0-Port
Über das Gamepad mit Touchpad sollen wie beim Smartphone Android-Apps gesteuert werden. Neben den Apps will Ouya aber auch eigene Spiele herausbringen, die mit der Konsole gespielt werden können. Anders als die Konkurrenten Sony, Nintendo oder Microsoft will Ouya seine Konsole ganz offen gestalten. "Hacker willkommen" heißt es auf der Homepage. Wer eine Konsole besitzt, soll seine eigenen Erweiterungen vornehmen können. "Alles, was ihr dafür braucht, ist ein Schraubenzieher", so das junge Unternehmen.
Auch die Spiele sollen von allen für alle sein. Jeder Spielehersteller und jeder Programmierer soll seine Spiele auf die Plattform bringen können. Das Android 4.0-basierte Linux-Betriebssystem soll's möglich machen. Einzige Voraussetzung: Zumindest ein Teil des Spiels muss kostenlos sein. "Wir wollen, dass ihr nur für spiele zahlt, die ihr liebt", heißt es bei Ouya. Das Unternehmen wolle nämlich nicht nur Konsolen, sondern auch Konsolenspiele günstiger anbieten als die Konkurrenz.
Angedacht ist ein Free-to-Play-Modell, bei dem eine kostenlose Version veröffentlicht wird. Erweiterungen und zusätzliche Items wie Waffen oder Zaubertränke müssen die Spieler dann kaufen. An diesen kostenpflichtigen Paketen verdient Ouya dann 30 Prozent.
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