Das Anti-Start-Up: WhatsApp macht alles falsch

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Das Anti-Start-Up: WhatsApp macht alles falsch

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WhatsApp

Deutlich höher in der Gunst der Smartphone-Nutzer steht WhatsApp - und das trotz der bekannten Sicherheitsmängel. So schrieb etwa das IT-Online-Magazin Golem, WhatsApp sei unsicher, am besten nutze man die App gar nicht. Die Zeitung Welt berichtete, dass auch ein Update die Sicherheit nicht erhöhe. Und sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnte vor WhatsApp. Trotzdem nutzen 350 Millionen Menschen die App - und täglich kommen neue hinzu. So stieg die Zahl der Nutzer seit Jahresbeginn um 123 Prozent.

Wer sich für sichere Alternativen zu WhatsApp interessiert, wird übrigens hier fündig.

Quelle:Netzwertig

Kein anderes Internetunternehmen macht so viel falsch wie WhatsApp. Gleichzeitig sind nur wenige Webfirmen so erfolgreich. Der Smartphone-Messenger aus Kalifornien bleibt ein Mysterium.

Schon länger beobachten wir mit einer Mischung aus Erstaunen und Respekt den kometenhaften Aufstieg von WhatsApp. Mittlerweile gehört der im Sommer 2009 lancierte Smartphone-Messenger zu den nutzerstärksten proprietären Kommunikationsdiensten weltweit. Anwenderzahlen im geschätzten dreistelligen Millionenbereich, ein permanentes Anführen der App-Download-Charts in über 100 Ländern und eine Reichweite in Deutschland, mit der es lediglich Facebook aufnehmen kann, sprechen eine eindeutige Sprache.

Das vollkommen Einzigartige an dieser Situation: WhatsApp verstößt im Prinzip gegen jede Seite im ungeschriebenen Lehrbuch darüber, wie man ein Startup zum Erfolg bringt. WhatsApp mach alles falsch, was man als junger Onlinedienst nur falsch machen kann, und sichert sich trotzdem einen Platz an vorderster Front der tonangebenden Internetservices. Es folgt eine Zusammenfassung aller Fehltritte und fragwürdigen Praktiken des Unternehmens aus dem kalifornischen Mountain View:

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Zwang zur Adressbuchfreigabe
Um WhatsApp nutzen zu können, sind Anwender dazu gezwungen, ihr Adressbuch freizugeben. Wer dem nicht zustimmt, muss auf WhatsApp verzichten. Für jeden um den Datenschutz besorgten Nutzer stellt dies eine frühzeitige Einstiegsbarriere dar.

Abhängigkeit von Mobilfunknummer
Bei WhatsApp gibt es keine Benutzernamen. Wer über die App mit Freunden oder Bekannten kommunizieren will, muss diese zwangsläufig zum Smartphone-Adressbuch hinzufügen. Die feste Bindung an eine Mobilfunknummer heißt auch, dass ein und der selbe WhatsApp-Account nicht auf mehreren Geräten gleichzeitig genutzt werden kann.

Funktioniert nicht auf Tablets
WhatsApp ist nicht nur nicht für Tablets optimiert, es geht gar den ungewöhnlichen Schritt, den Download zu verweigern. Versuche, über das iPad oder ein Nexus 7 WhatsApp auf offiziellen Wegen herunterzuladen, schlagen fehl.

Keine Augenweide
Weder optisch noch funktionell kann WhatsApp in irgendeiner Form überzeugen oder aus der großen Zahl an Konkurrenten herausstechen. Es bietet maximal Standardkost.

Keine Innovation
WhatsApp entwickelt sich nicht sonderlich weiter. Weder eine Browservariante noch eine offizielle Desktop-App noch eine API existieren.

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