Hackers Liebling scheint das japanische Technologieunternehmen Sony zu sein: Nachdem im April die Daten von 77 Millionen Playstation-Kunden (insgesamt waren rund 100 Millionen Kunden bei den Netzwerken von Playstation, Qriocity und Sony Online Entertainment betroffen) gehackt wurden, sperrte Sony das Playstation-Netzwerk für fast einen Monat. Alle Sicherheitslücken seien danach geschlossen, hieß es vom Unternehmen. Umso peinlicher war dann der zweite Großangriff im Oktober. Unbefugte versuchten, sich Zugriff auf 93.000 Online-Zugänge zu verschaffen. Betroffen war - unter anderem - wieder das Netzwerk der Spielekonsole Playstation. Auch die Sony-Filmtochter Sony Pictures wurde gehackt. Die Hackergruppe "Lulz Security" hatte nach eigenen Angaben Zugriff auf eine Million unverschlüsselte Passwörter, konnte aus "Mangel an Ressourcen" aber nur einige zehntausend herunterladen und die Informationen zeitweise online veröffentlichen.