Defekte Smartphones: So lassen sich Handys günstig reparieren

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Defekte Smartphones: So lassen sich Handys günstig reparieren

Sie sind längst treue Helfer im Alltag. Aber was, wenn Smartphones ihren Geist aufgeben? Selber reparieren ist meist unmöglich, professioneller Service sehr teuer. Online-Portale versprechen nun Reparaturen zum Festpreis.

Sie sind längst treue Helfer im Alltag. Aber was, wenn Smartphones ihren Geist aufgeben? Selber reparieren ist meist unmöglich, professioneller Service sehr teuer. Online-Portale versprechen nun Reparaturen zum Festpreis.

31 Millionen Deutsche besitzen eins. Fährt man mit der Bahn oder bummelt durch die Stadt, so könnte man annehmen, es seien weit mehr. Smartphones begleiten ihre Besitzer scheinbar den ganzen Tag über in jeder nur anzunehmenden Situation. Für viele ist es mittlerweile unvorstellbar, nicht das Internet in ihrer Tasche mit sich herumzutragen. Umso größer ist der Schock, wenn das intelligente Mobiltelefon dann doch einmal den Geist aufgibt.

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Dafür kann es verschiedene Gründe geben: Während beim Fallenlassen und Mitwaschen der Geräte die Ursache für einen Schaden in der Regel eindeutig auszumachen ist, treten bei Smartphones häufig auch unerklärliche Soft- und Hardwarefehler auf. „Einfach mal den Akku rausnehmen und neu starten.“ Auf diese Weise ließ sich manche Reparatur eines klassischen Handys ersparen. Für Smartphones ist das hingegen keine Option, denn die mehrere hundert Euro teuren Geräte lassen sich oft gar nicht oder nur mit Spezialwerkzeug öffnen.

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Quelle: dpa

Dann allerdings findet der Nutzer eine derart komplexe Technik vor, die nur noch von Fachleuten zu überblicken ist. Bei einem Schaden oder Defekt führt der Weg daher meist zum Händler oder zu einem speziell autorisierten Servicepartner. Smartphones von Apple können sogar nur eingeschickt oder in einem von insgesamt elf Apple Stores in Deutschland abgegeben werden. Jedoch reparieren die Kalifornier dort nicht das mitgebrachte eigene Gerät. Sie tauschen es gegen sogenannte Modelle, die „refurbished“ wurden. Smartphones also, die zuvor von anderen Kunden zurückgegeben und dann von Apple überholt wurden. Erfolgt der Austausch nicht im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung, wird für das „neue“ Gerät eine Menge Geld fällig.

Natürlich geht es irgendwie auch günstiger. Im Internet findet sich beispielsweise eine Vielzahl an Online-Reparaturportalen, die den verzweifelten Smartphonebesitzern ihren Service anbieten: fixxoo, LETSFIX und handyreparatur123.de werben mit der Reparatur des eigenen Smartphones durch erfahrene Techniker mit originalen Ersatzteilen zum Pauschalpreis inklusive kostenlosem Hin- und Rückversand. Auf die durchgeführte Reparatur erhält der Kunde schließlich eine Garantie von 365 Tagen. Für Tüftler gibt es auch die Möglichkeit, nur die Ersatzteile zu bestellen und sie selber einzubauen. Dafür stellen die Portale detaillierte Anleitungen zum Zerlegen einzelner Modelle zur Verfügung.

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Bei Fremd- und Selbstreparaturen erlischt jedoch meist der Gewährleistungsanspruch gegenüber dem Händler. Bei Schäden und Defekten, die nicht durch eigenes Verschulden entstanden sind, lohnt sich daher zunächst der Weg zurück zum Geschäft. „Lassen Sie sich hier nicht zu schnell abwimmeln“, rät Rechtsanwältin Carolin Semmler von der Verbraucherzentrale NRW. Technisch bedingte Soft- oder Hardwarefehler fallen häufig unter die zwei Jährige Gewährleistung, die dem Käufer gesetzlich zusteht. Ist aber etwa das Display bei einem Sturz zu Bruch gegangen oder das Smartphone in der Waschmaschine gelandet, kann auch der Händler nichts dafür. „Dann lohnt es sich durchaus, in Online-Portalen die Preise für Reparaturen zu vergleichen“, meint Semmler.

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