Lange Schatten
Nur wenige Deutsche schauen noch terrestrisches Fernsehen (4,4 Prozent), erhalten Bild und Ton also über die traditionelle Antenne und nicht via Satellit oder Kabel. Damit verlieren auch die Fernsehtürme nach und nach ihre ursprüngliche Bedeutung. Zwar nutzt die Deutsche Telekom, der die meisten Türme gehören, sie noch für die Richtfunktechnik und fürs digitale Antennenfernsehen und UKW-Radio. Aber für viele Städte, die sich einst solch einen Riesen als Touristenattraktion gewünscht hatten, sind sie Schatten der Vergangenheit.
Im Bild sehen Sie übrigens den Schatten des Düsseldorfer Rheinturms - dem zehntgrößten Fernmeldeturm Deutschlands. Nur noch drei der zehn größten deutschen Türme stehen Gästen offen, um die spektakuläre Aussicht zu genießen. Der Düsseldorfer Turm ist einer davon.

und nicht zu vergessen - er ist offen. Sowohl der Aufzug als auch das Restaurant/Café. Kostet auch nicht sehr viel, selbst das Parken ist kostenlos. Traurig, dass der Autor einen so unvollständigen Bericht abgegeben hat.

Der erste Fernsehturm (ca. 211m) nach dem 2. Weltkrieg, wurde in Stuttgart gebaut, er steht unter Denkmalschutz und ist deutsches Kulturgut und gleichzeitig ein Wahrzeichen der sechstgrößten Stadt der Bundesrepublik. Man hat bei klarem Wetter einen weiten Ausblick auf die drittgrößte Agglomeration (nach Berlin und dem Ruhrgebiet)in der BRD und erkennt den Daimler, Bosch, Porsche und mindestens 30 mittelständische Weltmarktführer - seltsam, wie unwichtig Stuttgart anscheinend, trotz aller Vorzüge immer noch ist?