Die wichtigsten Antworten zum Security-Update: Apple flickt sein Betriebssystem

Die wichtigsten Antworten zum Security-Update: Apple flickt sein Betriebssystem

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Ein Sicherheitsloch im iOS-Betriebssystem wird zur Gefahr für die Apple-Konten der Kunden. Jetzt rüstet der Konzern nach.

Der Technologiekonzern hat sein Betriebssystem iOS 7.1 überarbeitet. Damit reagiert Apple auf Sicherheitslöcher und technische Mängel. Wer das Update ignoriert, surft gefährlich.

Warum gibt es das neue Sicherheitsupdate?

Das Betriebssystem iOS ist das Herzstück jedes iPhones, iPads oder iPods. Wird das Betriebssystem infiltriert, hat der Apple-Nutzer ein Problem. So wie in den vergangenen Tagen: Da wurde eine schädliche Software entdeckt, die spezielle Lücken in iOS 7.1 angreift. Mit dem Sicherheitsupdate iOS 7.1.1 will Apple diese Lücken jetzt schließen und weitere kleinere, technischen Fehler beheben.

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Welche Gefahren verursacht die Sicherheitslücke bei iOS 7.1?

Die Architekten der Schadsoftware haben es vor allem auf die Zugangsdaten zu Apple-Konten abgesehen. Mit dem schädlichen Code greifen sie iPhones und iPads an und versuchen, die "ID" des Apple-Users und seine Passwörter während SSL-geschützer Übertragungen zu lesen.

Wenn der iPhone- oder iPad-User im Internet surft und eine (Daten-)Verbindung aufbaut, dann zwingt der schädliche Code selbst verlässliche und millionenfach genutzt Apps wie "Snapchat" oder den Browser "Safari" unvermittelt zum Absturz. Dadurch können Angreifer Sicherheitseinstellungen umgehen und auf ungeschützte Cookies zugreifen.

Eine weitere Variante des Angriffs erlaubt es der schädlichen Software sogar, Daten von SSL-Verbindungen abzufangen und zu verändern.

Wer ist betroffen?

Prinzipiell können alle Nutzer von mobilen Apple-Produkten betroffen sein. Paradoxerweise sind vor allem technisch versierte Apple-Fans in Gefahr, sogenannte Jailbreaker. "Jailbreaks" dienen dazu, Apple-Restriktionen zu umgehen, um beispielsweise Apps zu installieren, die nicht aus dem Apple-Store stammen. Damit verändert der Nutzer allerdings auch die empfohlenen Werkseinstellungen des Herstellers. Für iPhones, iPads und iPods ohne Jailbreak und mit 64-Bit-Prozessoren (iPhone 5s und iPad Air) besteht vermutlich eine geringere Gefahr.

Was hilft gegen das Sicherheitsloch?

Das neue Sicherheitsupdate iOS 7.1.1 verspricht effektiveren Schutz gegen schädliche Codes als sein Vorgänger. Apple rät allen Kunden mit entsprechenden Modellen, die neue Software herunterzuladen. Ein einfaches Zurücksetzen veränderter Geräte auf den Werkszustand (wodurch der "Jailbreak"-Zustand verloren geht) oder das Ändern von Apple-Passwörtern hilft zwar kurzfristig, bietet aber keinen Schutz vor neuen Angriffen derselben Art.

Wer sein Betriebssystem noch nicht aktualisiert hat, der sollte auf Anwendungen zu verzichten, die auf SSL-Verschlüsselungen zugreifen. Dazu zählen unter anderem Safari, Mail, Facetime, Twitter, Kalender, Keynote und iBooks.

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