Die wichtigsten Fakten: Was Apple-Nutzer nach der Sicherheits-Lücke wissen müssen

Die wichtigsten Fakten: Was Apple-Nutzer nach der Sicherheits-Lücke wissen müssen

Ein Fehler in der mobilen wie stationären Apple-Software erlaubt es Angreifern E-Mails oder Bankdaten abzugreifen. Wie das funktioniert und wie die Nutzer sich schützen können.

Was hat die Sicherheitslücke zugelassen?

Der Fehler erlaubte es Angreifern unter Umständen, Daten abzufangen, die mit dem sicheren SSL-Protokoll übermittelt werden. Es wird zum Beispiel beim Online-Banking oder Shopping im Internet benutzt. Falls Angreifer Zugriff auf das gleiche Netzwerk wie der Nutzer haben - beispielsweise durch die Nutzung einer ungeschützten WLAN-Verbindung in einem Restaurant - könnten sie so die Kommunikation zwischen dem Nutzer und geschützten Webseiten abfangen oder sogar modifizieren. Ein Hacker könnte so zum Beispiel E-Mails oder Bankdaten abgreifen, warnte der Kryptographie-Professor Matthew Green von der Johns Hopkins University. "Es ist genauso schlimm wie man sich das vorstellt".

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Sollte ich meinem iPhone nun ein Update verpassen?

Unbedingt! Apple hat das Software-Update 7.0.6 für das iPhone und das iPad am Sonntag früh zur Verfügung gestellt. Damit seien nach Unternehmensinformationen alle Sicherheitslücken geschlossen worden. Das Update finden Nutzer unter Einstellungen>Allgemein>Softwareaktualisierungen.

Können bei dem iPhone-Update Daten verloren gehen?

Nein, die Sorge ist in der Regel unbegründet. Zumindest wenn regelmäßig ein ordentliches Backup über iTunes auf dem Rechner erstellt wurde.

Zu wenig Speicherplatz für ein Update?

Um ein Update durchführen zu können, muss genügend Speicherplatz vorhanden sein. Wer viel Musik und Videos auf seinem Telefon gespeichert hat, kann seine Kapazitäten schon verbraucht haben. In diesem Fall lohnt es sich, die Inhalte und Einstellungen zurück zu setzten (Einstellungen>Allgemein>Zurücksetzen). Durch das Backup gehen die Daten nicht verloren. Wir das Smartphone nach dem Update neu gestartet, fragt das System automatisch, ob das letzte Update wieder geladen werden soll.

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Ist nur das iPhone betroffen?

Nein. Experten wiesen bereits am Sonntag darauf hin, dass die Software OS X, mit der Apples Mac-Computer laufen, eine ähnliche Schwachstelle aufweise. So veröffentlichte der IT-Sicherheitsforscher Ashkan Soltani bei Twitter einen Auszug aus dem Software-Code, in dem fehlerhafte Zeilen im Zusammenhang mit Apple-Programmen wie dem Videotelefonie-Dienst Facetime, der E-Book-Software iBooks oder dem Software-Update auftauchten. Inzwischen hat Apple die Schwachstelle bei der aktuellen Version des Betriebssystems Mac OSX ein. Mac OSX ist auf Apple Laptop- und Desktop-Computern im Einsatz.

Gibt es auch ein Update für den Mac?

Derzeit nicht. Der Konzern kündigte an, "sehr bald" ein Update für diese Geräte bereitzustellen.

Wurden Apple-Nutzer bereits geschädigt?
Es gab keine Angaben darüber, ob die Lücke ausgenutzt wurde. Die gesicherte Kommunikation über SSL stand laut Unterlagen des Informanten Edward Snowden auch im Visier des US-Geheimdienst NSA.

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