Digitaler Journalismus: Miriam Meckel verstärkt Googles Digitale-News-Initiative-Beirat

Digitaler Journalismus: Miriam Meckel verstärkt Googles Digitale-News-Initiative-Beirat

Für seine Digital News Initiative hat Google mit WirtschaftsWoche-Herausgeberin Miriam Meckel eine weitere prominente Beirätin gewinnen können. Es geht um die Stärkung des digitalen Journalismus.

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Miriam Meckel

Für seine Digitale News Initiative (DNI) hat Google inzwischen über 200 Partner gewonnen, die an der Entwicklung des digitalen Journalismus arbeiten. Nun rückt auch Miriam Meckel in den Beirat, wie Google auf der Internetkonferenz re:publica am Dienstag mitteilte.

Vor zwei Jahren hatte der Internet-Konzern die Initiative zur Stärkung des digitalen Journalismus zusammen mit elf Verlagen und Medienorganisationen an den Start gebracht.

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Über einen Fonds investiert das Unternehmen 150 Millionen Euro für die Entwicklung innovativer Projekte im Bereich Journalismus. 50 Millionen davon seien bereits zugewiesen, sagte Gerrit Rabenstein, der bei Google für strategische Partnerschaften mit Verlagen zuständig ist. In zwei Förderrunden wurden 250 innovative Projekte aus 25 Ländern bedacht. Mindestens zwei, drei Runden werde es noch geben, sagte Rabenstein.

StreamTeam Folge 3 Brainhacking und Selbstoptimierung

In Folge 3 des StreamTeam geht es um die grenzenlose Ich-Verbesserung durch Pillen, Elektroden und Implantate. Miriam Meckel und Léa Steinacker berichten live von der re:publica.

Miriam Meckel und Léa Steinacker in Berlin bei der re:publica.

An Workshops von Googles News Lab nahmen im vergangenen Jahr insgesamt 20.000 Journalisten aus ganz Europa teil. In Zusammenarbeit mit dem Verein Neue Deutsche Medienmacher sollen nun erstmals Plätze für Journalisten mit Einwanderungsgeschichte oder im Exil vergeben werden, kündigte Google-Managerin Isabelle Sonnenfeld an. So sollten aus anderen Perspektiven neue Geschichten entstehen.

Mit der Initiative will Google auch Produktentwicklungen auf den Weg bringen, die den digitalen Journalismus fördern und neue Möglichkeiten eröffnen. Dazu gehört zum Beispiel Software, die Nachrichtenseiten besonders schnell auf Smartphones lädt (Accelerated Mobile Pages, AMP). Zu den Gründungsmitgliedern der Initiative gehörten neben „Spiegel Online“ unter anderem auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Die Zeit“ und der Bauer-Verlag sowie News-Portale wie „Heise“ und „Golem“.

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