DLD14: Die fünf Technologie-Trends des Jahres

DLD14: Die fünf Technologie-Trends des Jahres

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Auf der Innovationskonferenz DLD (Digital-Life-Design) diskutieren hochkarätige Gäste drei Tage lang über Trends und Entwicklungen rund um die Digitalisierung.

von Oliver Voß

Die Digitalkonferenz DLD ist ein Barometer für die neuesten Technologien und Geschäftsmodelle. Was der Frühindikator in diesem Jahr angezeigt hat.

Seit zehn Jahren versammelt sich in Ende Januar das Who-is-who der digitalen Wirtschaft in München zur DLD-Konferenz. Geschickt vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos gelegen, gelingt es Burda regelmäßig internationale Größen als Sprecher zu gewinnen. In diesem Jahr kamen unter anderem die Gründer von Tumblr, WhatsApp, Yelp oder Googles 3,2-Milliarden-Zukauf Nest. Bei diesem Lineup fallen dann auch kurzfristige Absagen, wie die des Chefs von Spotify kaum auf. Doch noch interessanter als die Diskussionen auf großer Bühne, sind dabei die Gespräche am Rande. Selten trifft man so viele visionäre Unternehmer, Technologievordenker und schwerreiche Investoren auf so kleinem Raum. Das Treffen von Trendsettern und early adoptern neuer Technologien ist daher auch ein hervorragendes Barometer über aktuelle und kommende Entwicklungen. Hier aus meinem subjektiven Empfinden fünf Thesen zu den Trends in diesem Jahr.

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Wearables ja, aber…

Das „Internet der Dinge“ oder „Internet of everything“ war in München das vielleicht dominierende Thema. Vernetzte Autos, vernetzte Häuser, vernetzte Körper werden nach Jahren der Diskussion nun mehr und mehr Realität. Dabei sind es jedoch vor allem die Sport- und Gesundheitsarmbänder und Trackingapps, die intensiv genutzt und beständig weiterentwickelt werden. Auch Hubert Burda bekannte sich als Jawbone-Nutzer und Mitglied der Quantified-Self-Bewegung.

Bei anderen „Wearables“ dauert es dagegen noch. Nur eine Hand voll Teilnehmer trug die Datenbrille Google Glass, statt neidvoller Blicke oder Habenwollen-Kommentaren überwog in Gesprächen darüber zudem die Skepsis an tatsächlichen Anwendungsmöglichkeiten. Noch extremer zeigte sich das bei Smartwatches, Träger von Pebbles oder Samsungs intelligenter Kommunikationsuhr konnte ich nicht ausmachen. Ob Apple das mit der in diesem Jahr erwarteten Vorstellung einer iWatch ändert? Erstaunlicherweise spielte sie bei den Diskussionen über Trends und Erwartungen an das Jahr keine große Rolle. Sehnsüchtig erwartet werden Smartwatches noch nicht.

iPhone rules

Dabei ist die Apple-Dominanz ungebrochen. Während sich beispielsweise in Zügen der Siegeszug von Android in den Händen unzähliger Fahrgäste wiederspiegelt und sich Jim Edwards, Technologie-Autor beim „Business Insider“ kürzlich auf der Elektronikmesse CES mit seinem iPhone wie ein Außenseiter vorkam, lag die gefühlte iPhone-Quote beim DLD zwischen 80 und 90 Prozent. Edwards´ These, dass Geschäftsleute und andere Vielkommunikatoren inzwischen die größeren Samsung-Geräte wegen der besseren Schreibmöglichkeiten bevorzugen, bestätigte sich hier jedenfalls nicht.

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