Elektronikmesse CES: Branche wirbt für lebenslange Onlinevideo-Lizenzen

Elektronikmesse CES: Branche wirbt für lebenslange Onlinevideo-Lizenzen

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Angenehm leicht: Eine neue Spezialbrille von LG für das Betrachten von 3D-Filmen

von Matthias Hohensee

Leichtere 3D-Brillen gibt es auf der Unterhaltungselektronikmesse CES zu sehen. Doch bei Standards für 3D-Inhalte sind die Anbieter weiter uneins. Was bei 3D-Fernsehern nicht klappt, soll bei Online-Filmen funktionieren. Mit Ultraviolet wirbt die Branche für einen neuen, einheitlichen Videostandard.

Zutritt nur auf Einladung, Fotografieren verboten: Die wirklich interessanten Dinge werden nicht auf den überlaufenen Messeständen der Consumer Electronic Show gezeigt, sondern in gemütlichen Hotelsuiten.

Dort wird präsentiert, was im nächsten oder übernächsten  Jahr ein Trend sein könnte. Jedenfalls so viel wie man zeigen möchte, ohne die Konkurrenz schlau zu machen. Beim südkoreanischen Elektronikkonzern LG setzt man auf 3D-Kameras. Keine gewöhnlichen, sondern so winzig klein, dass sie in Mobiltelefone eingebaut werden können.

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Das Demo-Modell liefert live Videos, allerdings in eher bescheidener Auflösung, etwa wie es ein Standard Fernseher bietet. „Das ist nur ein Prototyp“, versichert die danebenstehende junge Dame aus Südkorea. Der 3D-Effekt ist trotzdem recht deutlich, auch wenn das Betrachten natürlich nur mit Spezialbrille funktioniert. Die ist dafür angenehm leicht. Es ist eins der neuen Modelle mit leichterem Glas, das LG in diesem Jahr mit zwei neuen 3D-Fernsehgeräten verkaufen wird.

Wie stark so eine 3D-Videokamera den Akku des Handys strapaziert, ist noch unklar. Ebenfalls wann die ersten Smartphones mit 3D-Kamera auf den Markt kommen.

Die Hersteller von 3D-Fernsehgeräten brauchen jedenfalls bessere Anreize, um mehr Kunden für die dritte Dimension zu begeistern. Bislang läuft der Absatz von 3D-Fernsehgeräten schleppend – und zwar weltweit. Was auch daran liegt, dass sich die Branche nicht auf einen gemeinsamen Standard einigen kann oder will. LG sowie Panasonic und Samsung setzen auf unterschiedliche Techniken und damit verschiedene Brillen.

Trotzdem erwarten die Marktforscher von DisplaySearch, dass der Absatz von 3D-TVs von 3,2 Millionen Stück weltweit in diesem Jahr auf 18 Millionen schnellen wird. Vor allem wegen des Preises. Bislang war dieses Feature nur hochpreisigen Displays über 1500 Dollar vorbehalten, nun hält es auch in der Mittelklasse um die 1000 Dollar Einzug. Selbiges gilt für eingebauten Internet-Anschluss, der bald zu jedem guten Fernsehgerät gehören wird, wie früher Videotext. Über den kann man dann nach Herzenslust Online-Filme abrufen.

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