
Oben links im Web.de-Account steht das Zeichen, das keiner kennt: "De" in schwarzer Schrift, umrandet von einem schwarzen Rahmen. Noch ist der Service den wenigsten bekannt. Das ist kein Wunder, denn De-Mail gibt es noch nicht. Doch der Startschuss für den sicheren, vertraulichen und eindeutig identifizierbaren E-Mail-Dienst ist heute gefallen. Das Internetunternehmen United Internet, das die beiden Kommunikationsportale web.de und GMX betreibt, startet heute die Vorregistrierung für die De-Mail. Nutzer können sich ihre De-Mail-Adresse sichern, mit der sie vermutlich noch in diesem Jahr rechtsverbindlich mailen können. Voraussetzung für den Service ist das De-Mail-Gesetz, das noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll. Bis dahin sollten Web.de- und GMX-Nutzer auf keinen Fall warten. Wer heute seine De-Mail beantragt, sichert sich die beste Adresse. Der Grund: Die De-Mail-Adresse folgt einer logischen Struktur: vorname.nachname@web.de-mail.de. Wer einen gewöhnlichen Namen trägt, konkurriert automatisch um die Kennzeichnung vor dem @-Zeichen. So bekommt der erste Peter Müller, der seine De-Mail registrieren lässt, die Adresse peter.mueller@web.de-mail.de zugewiesen. Nachfolgende Anträge erhalten eine Zahl nach dem Nachnamen, also peter.mueller1@..., peter.mueller2@..., ... peter.mueller487@....
Deutsche Post startet kommende Woche
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Mit einer Ausnahme: Für Peter Müller, der bereits die E-Mail-Adresse peter.mueller@web.de besitzt, hält United Internet die De-Mail-Adresse peter.mueller@web.de-mail.de fest. Wer mit seiner De-Mail-Adresse nicht zufrieden ist, bekommt kommende Woche eine weitere Chance. Die Deutsche Post startet ihren E-Postbrief. Damit setzt sie auf ein eigenständiges System, das in der Zukunft sicher auch den Regeln des De-Mail-Gesetzes entsprechen wird. Die Deutsche Post startet von Null. Man darf gespannt sein, wie die E-Postbrief-Adresse aussehen wird. Für Peter Müller beginnt das Rennen also auch dort von Neuem.













