
Grundlage für die Rangliste ist eine Befragung, bei der unter anderem angegeben wurde, ob die Befragten Dateien kopieren, einen Drucker anschließen oder ein Programm erstellen können.
Besonders schlecht schneiden laut Studie jüngere Frauen ab. Zwar haben mehr als drei Viertel (78 Prozent) der deutschen Frauen zwischen 16 und 24 Jahren mittlere bis gute Computerkenntnisse, allerdings reicht das im Ländervergleich nur für Rang 21 in dieser Altersklasse. In Luxemburg, das Platz eins belegt, können 96 Prozent der jungen Frauen entsprechend gut mit dem PC umgehen, knapp gefolgt von Dänemark und Österreich.
Bild: dapdPlatz 30
Tunesien belegt mit 50,68 Prozent den 30. Platz von insgesamt 61 Ländern, die auf den Einfluss des Internets auf die Gesellschaft untersucht wurden.
Bild: REUTERSPlatz 29
Da es sich nicht um eine Rangliste handelt, in der es nur um die Freiheit des Internets und dessen Nutzung geht, landet China mit mit 51,72 an 29. Stelle. Wenig überraschend fällt vor allem der Einfluss des Internets auf die Politik mit 32,27 gering aus.
Bild: dpaPlatz 28
Kasachstan schafft es mit immerhin 53,46 Prozent auf Platz 28.
Bild: dapdPlatz 27
... geht an die Türkei mit einem Wert von 53,7. Besonders gering ist hier der Einfluss des Internets auf die Wirtschaft (45,98).
Bild: dpaPlatz 26
In Kolumbien liegt der Wert bei 53,86.
Bild: dapdPlatz 25
Die Polen belegen mit 54,84 Prozent Platz 25. Bei unseren europäischen Nachbarn ist vor allem der Einfluss auf die Politik durch das Internet mit einem Wert von 37,55 eher schlecht ausgeprägt.
Bild: dapdPlatz 24
Brasilien liegt mit einem Wert von 56,3 auf Platz 24.
Bild: REUTERSPlatz 23
Italien belegt mit 56,45 Prozent den 23. Platz.
Bild: dapdPlatz 22
In Mexiko liegt der Durchschnittswert für den Einfluss des Internets auf die Gesellschaft bei 57,68 Prozent. Mit 70,25 Prozent ist der Wert für den Einfluss auf die Politik relativ hoch.
Bild: rtrPlatz 21
60,75 ist der Durchschnittswert für Katar.
Platz 30
Tunesien belegt mit 50,68 Prozent den 30. Platz von insgesamt 61 Ländern, die auf den Einfluss des Internets auf die Gesellschaft untersucht wurden.
Bei der Frage nach den Internetkenntnissen landen die deutschen Frauen insgesamt mit Platz 24 deutlich im letzten Drittel. Dabei geht es um die alltägliche Nutzung des Netzes, etwa ob man eine Suchanfrage starten oder eine E-Mail mit Anhang verschicken kann. Hier verfügen 35 Prozent der deutschen Frauen über mittlere bis gute Kenntnisse. Beim Spitzenreiter Island sind es 72 Prozent.
Schaut man sich in dieser Kategorie die jüngeren Frauen zwischen 16 und 24 Jahren an, sieht es etwas besser aus. In Deutschland verfügen 78 Prozent der jüngeren Frauen über mittlere bis gute Internetkenntnisse, das entspricht Platz 20 im europäischen Vergleich. Beim Spitzenreiter Dänemark beherrschen 98 Prozent der 16- bis 24-jährigen Frauen das Internet entsprechend gut.
Bild: dpaWer kein Netz hat, wartet länger
Seit Februar dieses Jahres informiert die Deutsche Bahn ihre Kunden über Verspätungen per E-Mail. Das Angebot wurde zuletzt deutlich ausgeweitet. Reisende ohne Internetanschluss warten dagegen länger.
Auch bei der Fluggesellschaften sind Onliner im Vorteil: Fluggäste werden gebeten, bereits zu Hause online einzuchecken, damit es am Flughafen schneller geht. Wer erst am Flughafen einchecken kann, muss länger warten. Beim neuen Spartarif von Air Berlin namens „Just Fly“ zahlen Kunden, die nicht online einchecken, zehn Euro extra. Das Einchecken über Automaten am Flughafen ist bei diesem Tarif nicht möglich.
Bild: dpaWer online bucht, spart
Wer online über ein Vergleichsportal den neuen Stromtarif ordert oder einen Kreditvertrag abschließt, kommt günstiger weg. Zehn Prozent Online-Rabatt bietet beispielsweise O2 seinen Kunden, berichtet der Tagesspiegel. Auch Kreditkartengesellschaften und Telefongesellschaften bevorzugen Onliner. Wer seine Rechnung auf Papier haben möchte, zahlt extra – Standard ist heute nur das Verschicken per E-Mail.
Auch Lieferdienste bevorzugen inzwischen häufig Onliner. Spezielle Rabatte gibt es dort inzwischen häufig nur noch bei einer Bestellung über das Internet.
Bild: ScreenshotBürgerservice online
Auch die deutschen Behörden bieten immer mehr Services bequem und rund um die Uhr online an - egal ob eine Auto-Anmeldung, Ummeldung oder die Beantragung eines neuen Personalausweises. Den Onlinern erspart das lange Wartezeiten und Nummern ziehen bei Behördengängen.

Wer kein Netz hat, wartet länger
Seit Februar dieses Jahres informiert die Deutsche Bahn ihre Kunden über Verspätungen per E-Mail. Das Angebot wurde zuletzt deutlich ausgeweitet. Reisende ohne Internetanschluss warten dagegen länger.
Auch bei der Fluggesellschaften sind Onliner im Vorteil: Fluggäste werden gebeten, bereits zu Hause online einzuchecken, damit es am Flughafen schneller geht. Wer erst am Flughafen einchecken kann, muss länger warten. Beim neuen Spartarif von Air Berlin namens „Just Fly“ zahlen Kunden, die nicht online einchecken, zehn Euro extra. Das Einchecken über Automaten am Flughafen ist bei diesem Tarif nicht möglich.
"IT-Kompetenz ist Teil der Allgemeinbildung und muss als solche schon in der Schule vermittelt werden“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Der BITKOM fordert dazu die Einführung von Informatik als Pflichtfach in der Sekundarstufe I." Hilfreich können nach Ansicht des BITKOM separate Unterrichtsangebote für Mädchen sein, da im koedukativen Informatik-Unterricht häufig die Jungen dominieren.
Der BITKOM selbst hat unter anderem die Initiative „erlebe it“ ins Leben gerufen, und stellt den Schulen IT-Experten für Informationsveranstaltungen kostenlos zur Verfügung.
„Gerade Frauen, die in der ITK-Branche erfolgreich sind, können Mädchen als Vorbild dienen und ihnen zeigen, dass IT keine Männerdomäne ist“, so BITKOM-Präsident Kempf.
Zur Methodik
Grundlage für die Angaben ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Für den Vergleich wurden Einwohner zwischen 16 und 74 Jahren in den 27 EU-Staaten sowie in Island und Norwegen repräsentativ befragt.
BITKOM













